Digitales Zimmer für Demenzkranke
3 Fragen an Dr. Konstantin Lekkos

Digitales Zimmer für Demenzkranke

Dr. Konstantin Lekkos, Chefarzt der Klinik für Altersmedizin in der Helios Klinik Hildesheim, erklärt, wie digitale Technik Patienten in der Geriatrie helfen kann.

Eine Pflegerin im Austausch mit einer älteren Dame | Foto: Helios

In fünf Helios Kliniken in Niedersachsen werden in den kommenden Monaten Demenzzimmer eingerichtet. Warum?

Die krankheitsbedingte Desorientierung nimmt in einer für die Betroffenen ungewohnten Umgebung – wie etwa in einem Krankenhaus – deutlich zu. Das wiederum hat eine Erhöhung der Komplikationsrate zur Folge, es kann z.B. häufiger zu Stürzen kommen. Das Projekt wird vom Land mit rund 260.000 Euro gefördert.

Was ist das Besondere?

Wir bauen ein digitales Zimmer. Es werden unter anderem besondere Fußböden, Fußleisten und Matratzen eingebaut, die die Sturzgefahr mindern und Hinweise geben, wenn zum Beispiel ein Patient sein Bett verlässt. An Infopanels werden persönliche Fotos und andere private Erinnerungen gezeigt und anhand von sensorgesteuertem Geschirr kann genau ausgewertet werden, was der Patient wann und in welcher Menge gegessen hat. Oberstes Ziel ist, dass sich der Patient so wohl wie möglich fühlt und sich selbst besser zurechtfinden kann.

Ein Patient bei der Ergotherapie | Foto: Helios

Das Projekt wird vom Land mit rund 260.000 Euro gefördert. Was ist das Besondere?

Wir bauen ein digitales Zimmer. Es werden unter anderem besondere Fußböden, Fußleisten und Matratzen eingebaut, die die Sturzgefahr mindern und Hinweise geben, wenn zum Beispiel ein Patient sein Bett verlässt. An Infopanels werden persönliche Fotos und andere private Erinnerungen gezeigt und anhand von sensorgesteuertem Geschirr kann genau ausgewertet werden, was der Patient wann und in welcher Menge gegessen hat. Oberstes Ziel ist, dass sich der Patient so wohl wie möglich fühlt und sich selbst besser zurechtfinden kann.