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3 Fragen zum Stromausfall im Krankenhaus

<strong>3 Fragen</strong> zum Stromausfall im Krankenhaus

Was passiert, wenn in der Klinik der Strom ausfällt? Läuft das Notstromaggregat weiter oder gibt es Engpässe? Wir haben mit einem Experten gesprochen und wichtige Fragen gestellt.

Alexander Herminhaus ist Technischer Leiter in der Helios Klinik Rottweil und weiß, was im Krankenhaus passiert, wenn der Strom ausfällt.

  1. Was ist denn ein „Schwarztest“?

    Schwarztest nennt man den Vorgang, wenn wir die gesamte Klinik vom externen Stromnetz trennen. Wir simulieren damit einen Stromausfall. Dann gehen die Lichter aus, es wird also im wahrsten Sinne des Wortes „schwarz“. Dieses Szenario spielen wir zweimal pro Jahr durch, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

  2. Ist das denn nicht gefährlich?

    Nein, es wäre viel mehr kritisch, diese Krisensituation nie zu üben! Durch den Test bekommen alle Mitarbeiter im Haus die nötige Routine für einen echten Stromausfall, jeder weiß, was zu tun ist. Das bedeutet im Ernstfall höchstmögliche Sicherheit für die Patienten.

  3. Woher kommt denn der Strom, wenn die externe Versorgung abbricht?

    Der kommt aus sogenannten Netzersatzanlagen (NEA), die die Versorgung übernehmen, in Rottweil ist das zum Beispiel ein Dieselaggregat. Alle lebenswichtigen Geräte haben einen internen Akku, müssen an speziell abgesicherten Steckdosen hängen, die aus Akkus unterbrechungsfrei Strom liefern.