Geburt mit möglichst wenig Schmerz
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Rund um die Geburt

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Geburtsschmerz

Geburt mit möglichst wenig Schmerz

Der Geburtsschmerz ist eine aktive und natürliche Reaktion des Körpers. Er entsteht durch die Kontraktionen des Uterus. Eine Linderung ist jedoch möglich.

Die Wahrnehmung des Geburtsschmerzes ist von Frau zu Frau unterschiedlich. In den Phasen einer Geburt tauchen verschiedene Hormone wie etwa Oxytocin auf. Sie sorgen als körpereigene „Betäubungsmittel“ dafür, dass der Schmerz erträglich bleibt. Verschiedene Faktoren beeinflussen das Schmerzempfinden. Neben körperlicher und seelischer Verfassung sind auch die äußeren Umstände der Geburt von Bedeutung. Hebammen sorgen für einen geschützten Rahmen: Schön gestaltete Kreißsäle, Hygiene, sanfte Beleuchtung, ruhige Musik und vertrauensvolle Personen.

Werdende Eltern brauchen Fürsorge, Aufklärung und Verständnis. Ungewissheit erzeugt Angst. Angst bewirkt Spannung – und Spannung steigert das Schmerzempfinden. Gleichwohl gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Schmerzlinderung. In erster Linie die natürlichen Maßnahmen: Massagen, Bewegung, Töne oder Wärme. Auch Homöopathie oder Aromatherapie können unterstützen. Im letzten Schritt helfen krampflösende Medikamente zur Entspannung. Diese gibt es in Form von Dragees, Zäpfchen oder Spritzen. Auch eine PDA ist zu jeder Zeit möglich.