Offenes Ohr am anderen Ende der Leitung
An deiner Seite – gemeinsam stark in der Corona-Krise

Offenes Ohr am anderen Ende der Leitung

Verbände anlegen, Koordination der Praxisabläufe, medizinische Geräte bedienen und Verwaltungsarbeiten – über Langeweile konnte sich Heike Momberg, leitende Medizinische Fachangestellte im MVZ Warburg, noch nie beklagen. Doch mit Einsetzen der Corona-Krise blieben die Patienten weg.

Aber Heike Momberg ist weiterhin für sie da – an der Helios Corona-Hotline. „,Ich habe die typischen Symptome – darf ich noch die Wohnung verlassen? Ist es besser, wenn ich Zuhause bleibe? Darf ich noch einkaufen gehen und wo kann ich mich testen lassen?´ Das sind typische Fragen, die im Telefonat gestellt werden“, erklärt Heike Momberg im MVZ Warburg. Täglich erreichen sie etwa 20 Anrufe.

Frau sitzt in Büro, hat Telefon am Ohr und hält Schild
Heike Momberg, leitende Medizinische Fachangestellte im MVZ Warburg hat ein offenes Ohr | Foto: Helios

Die Situationen, aus denen heraus die Anrufe getätigt werden, sind ganz unterschiedlich: Die meisten sind bereits im Homeoffice, oder haben sich eigenständig in Quarantäne begeben. „Mich rief aber auch ein Mann aus seinem Auto an. Er war zunächst völlig aufgewühlt und ungehalten, sodass wir ihn zu einem späteren Zeitpunkt zurückrufen mussten. Er berichtete dann, dass er sich seit Tagen nicht mehr aus dem Auto traue und nun nicht wisse, was er tun solle“, berichtet die erfahrene medizinische Fachangestellte.

Wichtig ist Zuhören

Vor allem sind die Anrufer zunächst verunsichert oder gar verzweifelt. Die ständige Sorge, sich und andere Menschen durch Fehlverhalten einem erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen, spielt oft die zentrale Rolle im Gespräch. Sie möchten sich richtig verhalten und suchen Rat. Auf diesem Weg wurden sie von den zuständigen Ämtern und Praxen meist schon sehr viel hin und her geschickt, nicht ernst genommen oder sogar abgewimmelt und wüssten oft einfach nicht wie es weitergehen soll.  Heike Momberg und ihre Kolleginnen haben hier ein offenes und geduldiges Ohr.

Zuhören ist das Gebot der Stunde: „Zuhören ist ganz wichtig. Dadurch können die Anrufer sich ihre Sorgen und Problem ungehindert von der Seele sprechen“, weiß die medizinische Fachangestellte. „Oft geht es Ihnen danach schon etwas besser.“ Die psychologische Unterstützung steht hier an erster Stelle. Danach werden die typischen Infektionswege abgeklärt und die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Infektion mit dem Corona-Virus abgewogen. Bei Unklarheiten in der Symptomatik wird eine Videosprechstunde zwischen den Anrufenden und den ärztlichen Kollegen vermittelt. Der Vorteil: Diese Sprechstunden können standortunabhängig und vor allem von zuhause aus wahrgenommen werden.

Zuhören ist ganz wichtig. Dadurch können die Anrufer sich ihre Sorgen und Problem ungehindert von der Seele sprechen.

Heike Momberg, leitende Medizinische Fachangestellte | MVZ Warburg

Im Extremfall kommt der Rettungsdienst

Auch das Lob der selbstständig eingeleiteten Schutzmaßnahmen wirkt bei vielen Anrufenden beruhigend. „Manchmal kann ich auch hier und da noch ein paar Verbesserungstipps oder Ratschläge im Umgang mit der jeweiligen Situation geben. Das nehmen die meisten auch sehr dankbar an, dann wissen sie, dass sie alles richtigmachen“, berichtet Heike Momberg.  

In extremen Fällen wird natürlich der Rettungsdienst verständigt. „Da gab es zum Beispiel eine ältere Dame, der man die Atemnot schon beim Sprechen anhören konnte“, schildert sie weiter.  Insgesamt ist ihre Bilanz positiv: „Ich denke, wir konnten bereits vielen Anrufenden aus ihrer Unsicherheit heraushelfen und dazu beitragen, dass sie sich nun besser mit der Lage arrangieren können.“

Gemeinsam stark in der Corona-Krise

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Kolleginnen und Kollegen von Helios: An deiner Seite, wenn die Welt im Ausnahmezustand ist

Starker Zusammenhalt & Solidarität: Wir bedanken uns ausdrücklich bei all unseren Kolleginnen und Kollegen, die in der Corona-Krise für uns alle die Stellung halten und vollen Einsatz zeigen. DANKE!