Das Wichtigste zum Corona-Virus (SARS-CoV-2)
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Alles Wichtige rund um Sars-CoV-2

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Auf einen Blick:

Das Wichtigste zum Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Alle wichtigen Informationen, Links und Hinweise haben wir hier für Sie zusammengestellt.

10 Punkte für Ihre Sicherheit

10 Punkte für Ihre Sicherheit

Sicher im Krankenhaus – trotz Corona-Pandemie. Helios hat ein 10 Punkte Sicherheitskonzept entworfen, dessen Maßnahmen Erkrankte, Besucher und Mitarbeiter vor Corona schützen. Mit dem Sicherheitskonzept gestalten wir Ihren Aufenthalt im Krankenhaus so sicher wie möglich: Beginnend mit einem individuellen Risikocheck über die strikte Trennung von Infizierten und Nicht-Infizierten bis hin zu kurzen Krankenhausaufenthalten und Videosprechstunden.

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Bitte beachten Sie:

Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus stehen wir gerade vor großen Herausforderungen. Unser wichtigstes Anliegen ist es, Sie ebenso wie unsere Mitarbeiter*innen aktiv vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen. In einigen Kliniken besteht daher aktuell ein behördlich angeordnetes Besuchsverbot. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite der jeweiligen Klinik. 

Was ist Corona

Corona-Viren können bei Menschen zu unterschiedlichen Atemwegserkrankungen führen – von einer leichten Erkältung bis hin zu schweren Erkrankungen, wie SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome). Aufgrund der nahen Verwandtschaft zu SARS wurde das neue Corona-Virus Sars-CoV-2 genannt. Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung trägt hingegen den Namen COVID-19.

An COVID-19 Erkrankte zeigen typische Symptome eines Atemwegsinfektes. Dazu gehören Fieber, trockener Husten, Schwindel und Muskelschmerzen. Zudem können Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten. Die Unterschiede zwischen der COVID-19 Erkrankung und der Grippe haben wir hier für Sie ausführlich zusammengestellt.

Die Ansteckung mit dem Corona-Virus passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen, nicht über andere Körpersekrete, etwa den Stuhlgang. Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist durch zwei Dinge gekennzeichnet: Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Corona-Virus 2 bis 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Corona-Infektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft. Jeder Infizierte gibt es im Durchschnitt an zwei bis drei Personen weiter, das ist mehr als SARS. Asymptomatische Personen können das Virus übertragen. Übertragungen peripartal – von der Mutter auf das ungeborene Kind – scheint es nach derzeitigem Stand nicht zu geben.

Wie können Sie sich schützen?

Am wichtigsten ist das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln. Das hilft übrigens nicht nur bei Corona-Virus, sondern auch bei der derzeit in Deutschland grassierenden Influenza.

Dazu gehören:

  • regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen
  • Taschentücher nur einmal benutzen
  • Niesen in die Ellenbeuge - nicht in den freien Raum
  • Für die Händedesinfektion werden Mittel empfohlen, die sicher gegen Viren wirken. Sogenannte „Begrenzt viruzide Mittel“ (Hinweis auf der Verpackung) genügen nach heutigem Erkenntnisstand gegen das Virus.

Normale Hygiene und regelmäßiges Händewaschen sind vollkommen ausreichend. (Ausnahmen gelten nur für wenige Menschen mit ungewöhnlicher Risikokonstellation wie Abwehrschwäche unter laufender Chemotherapie). Vor allem benötigen Sie keine besonderen Virus abtötenden Putzmittel. Da es sich um ein Virus mit einer Fetthülle handelt, hilft ganz normale Seife oder hochprozentiger Alkohol.

Atemschutzmasken, wie wir sie immer wieder in den Medien sehen, helfen nur bedingt und sollten in erster Linie dem medizinischen Personal und Erkrankten vorbehalten sein, um die Weitergabe des Virus zu unterbinden.

Seit Ende April gilt in allen Bundesländern eine Maskenpflicht beim Einkaufen sowie im öffentlichen Personennahverkehr. Auch bei Helios haben wir in allen unseren Kliniken eine Maskenpflicht eingeführt. Weitere Informationen dazu lesen Sie in unserer Pressemiteilung.

Wichtig: Der normale Mund-Nasen-Schutz schützt nicht mehr, sobald er durchfeuchtet ist, deshalb muss er regelmäßig gewechselt werden!

Öffentliche Veranstaltungen sollte man in Deutschland derzeit meiden und möglichst zu Hause bleiben. Generell sollte man mindestens 2 Meter Abstand zu fremden Personen halten, um sich vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Auch die Begrüßung durch Händeschütteln, Umarmung und Küsschen sind derzeit tabu.

Generell gilt: Bitte helfen Sie, das Risiko einer Ansteckung und weiteren Verbreitung des Virus soweit wie möglich zu begrenzen. An Orten wie Flughäfen, Hotels sowie im öffentlichen Personennahverkehr oder auf Veranstaltungen besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Da sich das Corona-Virus weltweit verbreitet hat, ist von Urlaubsreisen oder Geschäftsreisen dringend abzuraten. Das auswärtige Amt hat Reisewarnungen für die entsprechenden Risikogebiete ausgesprochen. Aktuelle Informationen finden Sie auf den Seiten des RKI

 

Wenn Sie sich krank fühlen und grippale Symptome haben, sollten Sie nicht arbeiten gehen, allein schon, um andere nicht anzustecken.

Verhaltensregeln in Zeiten von Corona

Was können Sie tun, wenn Sie Symptome aufweisen?

Wenn Sie die Symptome eines Atemwegsinfektes (Fieber, trockener Husten, Schwindel und Muskelschmerzen) haben und

  • innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen sind, oder
  • Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten oder
  • Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten,

ist eine Abklärung beim zuständigen Gesundheitsamt oder einem Arzt angezeigt.

Risikogebiete ändern sich fortlaufend und sollten tagesaktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden

Sollten Sie nur milde Symptome haben und die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie zu Hause bleiben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Durch das Gesundheitsamt wird eine weitere Abklärung organisiert, sofern dies erforderlich ist.

Die Liste der Regionen, für die diese Regelung zutrifft, kann sich jederzeit ändern, bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder  auf den Seiten des Robert Koch Institutes (RKI) 

Nur Patienten mit schwereren Symptomen, die voraussichtlich stationär behandelt werden müssen, sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Nach Möglichkeit sollte diese Notaufnahme vorab telefonisch informiert werden. Auch sollte beim Eintreffen an der Pforte der Verdacht geäußert werden. Daraufhin sind vor allem Hygienemaßnahmen hilfreich, wie das Nutzen eines Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßige und sorgfältige Händedesinfektion.

Hilfreich ist es auch, sich vorab zu informieren, ob die Isolationsplätze, die in nahezu jedem unserer Krankenhäuser zur Verfügung stehen, bereits ausgelastet sind. In diesem Fall wird Ihnen ein anderes Krankenhaus in der Nähe empfohlen.

Das RKI hat dazu konkrete Handlungsempfehlungen herausgegeben, die ständig der aktuellen Situation angepasst werden

Corona-Impfung - Was Sie wissen sollten!

Aktuell herrscht eine große Diskussion und Informationsflut zum Thema Corona-Impfung. Um so transparent wie möglich über die neue Impfung zu informieren, haben wir für die wichtigsten Fakten gebündelt zusammengestellt.

Im Zuge der nationalen Impfstrategie bereiten sich die Landesbehörden derzeit darauf vor, Risikogruppen und Personen in systemkritischen Infrastrukturen, wie zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kliniken, MVZs und Pflegeheimen, Zugang zum Corona-Impfstoff zu ermöglichen.

Jede Impfung wird in zwei Etappen durchgeführt. Die Impfabstände sind abhängig vom eingesetzten Präparat.

Bild: pixabay.com/PixxlTeufel

Derzeit sind drei Covid-19-Impfstoffe im europäischen Zulassungsverfahren: von BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca. Diese Impfstoffe basieren auf mRNA und unterscheiden sich dadurch von allen bisherigen Impfstoffen.

Herkömmliche Impfstoffe enthalten einen abgeschwächten Erreger oder Bausteine des Erregers. Nach der Impfung bildet der Körper unter anderem Antikörper. Bei einer Infektion ist das Immunsystem so vorbereitet und kann den Erreger sofort bekämpfen.

Neu ist die Möglichkeit auf Basis von mRNA (messenger Ribonukleinsäure oder auch Boten-RNA) Impfstoffe herzustellen. Die hier eingesetzte mRNA enthält den Bauplan für ein bestimmtes Oberflächenprotein von Sars-CoV-2, das „Spike-Protein“. Die mRNA ist im Falle der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna in spezielle Fetthüllen verpackt. AstraZeneca nutzt die Möglichkeit, die mRNA in die Hülle eines Schimpansen-Adenovirus zu verpacken. Beide Varianten stellen sicher, dass die mRNA effizient von der menschlichen Zelle aufgenommen werden kann. Hier liefert sie den Bauplan zur Produktion des viralen Proteins. Gegen das virale Protein richtet sich dann die Immunabwehr des Körpers. Der gesamte Vorgang imitiert damit den natürlichen Prozess einer viralen Infektion.

Die Nutzung eines mRNA-Impfstoffes ist sehr vielversprechend. Da er keine Virus-Proteine enthält und keine Covid-19 Erkrankung verursachen kann, ist er besonders risikoarm. Die DNA im Zellkern wird nicht beeinflusst, vielmehr wird die mRNA nach einigen Tagen auf natürlichem Weg abgebaut.

Gleichzeitig ist ein Impfstoff auf dieser Basis schnell herzustellen. Gerade in der aktuellen Situation, in der schnellstmöglich ein Impfstoff zur Verfügung gestellt werden muss, ist das ein großer Vorteil.

Unsere Informationen beziehen sich auf den Impfstoff von BioNTech/Pfizer, da es hierzu bisher die meisten  öffentlich zugänglichen Informationen gibt. Die Zulassungsstudie belegt 95%-ige Wirksamkeit über alle Patientengruppen hinweg, insbesondere auch bei älteren Patientinnen und Patienten und bei solchen Personen, die wegen Begleiterkrankungen mit einem besonders schweren Verlauf bei einer Covid-19-Infektion rechnen müssen.

Bild: unsplash.com/CDC

Ja, mit akut auftretenden Nebenwirkungen muss gerechnet werden. Wie bei jeder Impfung kann es auch bei der Corona-Impfung zu einer Rötung, Schwellung oder Schmerzen an der Einstichstelle kommen. Weiterhin können allgemeine Infektionszeichen, wie Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Diese können als Zeichen gewertet werden, dass im Körper die Immunreaktion abläuft. Alle Corona-Impfstoffe sind so neu, dass aktuell noch keine verlässlichen Informationen zu möglicherweise verzögert auftretenden Nebenwirkungen vorliegen. Da das Zulassungsverfahren der für uns verantwortlichen Behörde (EMA) noch nicht abgeschlossen ist, sind noch nicht alle Daten hierzu verfügbar, werden aber voraussichtlich in Kürze vorliegen.

Der SARS-CoV-2 Test

Anhand der Empfehlungen des RKI wird eingeschätzt, ob es sich um einen begründeten Verdachtsfall handelt. Ein begründeter Verdachtsfall besteht bei Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion und einer Reiseanamnese in ein COVID-19-Risikogebiet oder Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion nach einem Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall. Bei begründeten Verdachtsfällen ist ein Test auf SARS-CoV-2 angezeigt. Darüber hinaus kann der Arzt auch ohne begründeten Verdacht entsprechend den Richtlinien des Robert Koch-Instituts einen Test auf SARS-CoV-2 veranlassen. Die Kosten für den Test werden von der Krankenkasse übernommen.

Eine Testung, ohne dass typische Symptome bestehen, ist nicht sinnvoll. Da der Test in diesem Falle häufig falsch negative Ergebnisse liefert und die getestete Person sich in falscher Sicherheit wiegt.

Erfahren Sie mehr zum Thema Corona-Test in unserem Online-Magazin.

Aus dem Rachen-Raum erfolgt ein Abstrich und ggf. werden auch Proben aus den tiefen Atemwegen (z. B. Husten-Auswurf) gewonnen.

  • Abstrichstellen/mobile Test-Stationen
  • Drive-In-Corona-Test durchs Autofenster
  • Arztpraxen/Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
  • zu Hause durch Hausbesuche von ausgebildetem und qualifiziertem medizinischen Personal

Ein Test ist nur sinnvoll, wenn Sie eine Symptomatik und eine Risikokonstellation aufweisen, also Kontakt zu einem Infizierten hatten oder sich in den letzten 14 Tagen in einem zu diesem Zeitpunkt als Risikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben. Ein negativer Test schließt dann eine Infektion mit hoher Sicherheit aus, ein weiterer Test ist nur sinnvoll, wenn sich Ihre Symptome erheblich verschlimmern, das sollten Sie dann mit Ihrem Arzt besprechen. Haben Sie sich testen lassen ohne wirklich Symptome zu haben, ist der Test weniger sicher. Wenn Sie dann doch noch schwere Symptome entwickeln und eine klare Reisegeschichte haben, dann sollten Sie sich erneut testen lassen.

Die Testung erfolgt bei Patienten, die eine entsprechende Symptomatik aufweisen und entweder Kontakt zu einem infizierten Mitmenschen hatten oder sich in den vergangenen 14 Tagen in einem zu diesem Zeitpunkt als Risikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, altersunabhängig gleich. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder der Helios Hotline ab, ob dieses im Rahmen eines Hausbesuches oder einem Besuch einer entsprechenden Spezialsprechstunde erfolgen kann.

Grundsätzlich werden Personen, die befürchten sich angesteckt zu haben und Symptome haben, im Krankenhaus einer Reiseanamnese unterzogen. Wenn ein begründeter Verdacht besteht, werden diese Personen isoliert und ein Test wird abgenommen. Die Isolierung wird so lange aufrechterhalten, bis das Testergebnis vorliegt.

Was passiert mit planbaren Operationen und Eingriffen?

Seit dem 11. Mai bietet Helios in seinen 89 Kliniken wieder elektive Behandlungen für die Patientinnen und Patienten an.

Wir haben hierfür mit unseren Medizinern und Hygienikern ein übergreifendes Konzept erarbeitet, das die sichere Versorgung unserer Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Sie sind infiziert?

  • Andere schützen
  • Kontakt vermeiden und zu Hause bleiben
  • Anruf Hausarzt (kein direkter Besuch ohne Anruf)
  • Anruf 116117 (ohne Vorwahl) ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • Krankenhaus: vorher Anrufen!

Die meisten Infektionen (ca. 90 %) mit dem Corona-Virus verlaufen milde und können viel besser im häuslichen Umfeld als im Krankenhaus auskuriert werden. Nur bei schweren Krankheitsbildern oder sehr gravierenden Begleiterkrankungen ist eine stationäre Aufnahme erforderlich. Wann dies konkret der Fall ist, wird Ihr Hausarzt beurteilen und die entsprechende Empfehlung aussprechen.

Ja, beim zuständigen Gesundheitsamt. Sowohl der Verdacht wie auch die gesicherte Erkrankung.

Steht der Mitarbeiter unter Quarantäne, wird das Gesundheitsamt durch den feststellenden Arzt informiert, diese Quarantänebescheinigung wird dem Arbeitgeber vorgelegt. Zudem muss der Arbeitgeber über die Infektion unterrichtet werden, denn er muss in seinem Betrieb ggf. Maßnahmen ergreifen (arbeitsvertragliche Nebenpflichten).

Ist ein Mitarbeiter COVID-19 erkrankt und wird vom Arzt krank geschrieben, geht die AU an den Arbeitgeber und zudem muss eine Information über die Infektion an den Arbeitgeber erfolgen, damit der Betrieb gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen kann (arbeitsvertragliche Nebenpflichten).

Das Gesundheitsamt nimmt die Daten der infizierten Bürger auf und ist auch verpflichtet, Kontaktpersonen zu identifizieren und zu beraten. Dieses Vorgehen unterliegt klaren Datenschutzregeln und dient Ihrer Sicherheit, aber auch der Ihrer Umgebung.

Vom juristischen Standpunkt aus gesehen ist eine Person, die unter Quarantäne steht grundsätzlich arbeitsfähig, und kann daher den Urlaub auch in der Quarantäne antreten. Dabei sind die Auflagen des Gesundheitsamtes zu beachten.

Daten und Fakten: Klinische Charakteristiken

  • Es haben sich bisher mehr Männer (58 %) als Frauen (42 %) mit dem Coronavirus infiziert.
  • Kinder und Jugendliche haben mildere Symptome.
  • 82-98 % der Patienten haben Fieber, 67-82 % trockenen Husten, 11-44 % haben Schwindel und Muskelschmerzen
  • Außerdem Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall
  • Patienten mit schweren Erkrankungen hatten deutlichere Laborveränderungen.

Ergebnisse aus der ersten deutschlandweiten Helios Studie zu COVID-19-Intensivpatienten erhalten Sie hier

Häufige Fragen und Antworten

Nein, zunächst sollte der Verdacht ärztlich begründet werden, bei entsprechenden Symptomen erfolgt dann die Krankschreibung. Auch ist die Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt erforderlich.

Bitte gehen Sie, wenn Sie auch nur den leisesten Verdacht auf eine COVID-Erkrankung haben, nicht persönlich zu Ihrem Hausarzt, sondern kontaktieren Sie ihn telefonisch. Er wird Sie dann entsprechend beraten und ggf. das Gesundheitsamt hinzuziehen. Hierdurch schützen Sie andere Patienten vor möglicher Ansteckung und ersparen sich unnötige Wege.

Nein, die Schulpflicht ist durch die aktuelle Situation nicht aufgehoben. Um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern wurden während der ersten Corona-Welle die Schulen in ganz Deutschland für mehrere Wochen geschlossen. Seit dem 16. Dezember sind die Schulen deutschlandweit erneut geschlossen.

Was die aktuelle Situation mit unseren Kindern macht, erklären wir Ihnen in unserem Online-Magazin.

Wie ist Helios auf Corona vorbereitet?

Generell können alle Kliniken, die Patienten mit Influenza aufnehmen, auch Patienten mit einer Corona-Erkrankung behandeln. Darüber hinaus ist Helios auf eine mögliche Pandemie vorbereitet, dafür existieren in den einzelnen Krankenhäusern Pandemiepläne, die das genaue Prozedere für das jeweilige Haus vorgeben. Unser medizinisches und pflegerisches Personal ist nach einem Hygieneplan auf Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingewiesen.

Helios hat zudem eine Task-Force eingerichtet, die die aktuelle Lage regelmäßig einschätzt und bei Bedarf zügig handelt. Bei stark steigenden Infektionszahlen besteht die Möglichkeit, geplante Operationen zu verschieben, um so kurzfristig weitere Bettenkapazitäten zu schaffen.

Derzeit sind wir stark durch die saisonale Influenza und einzelne Kliniken auch zusätzlich durch Patienten mit Norovirus Erkrankungen eingespannt. Die bislang zu erwartenden Fälle können jedoch durch interne Verlegung problemlos versorgt werden. Im Falle einer Pandemie besteht die Möglichkeit, geplante Operationen und Eingriffe zu verschieben, um Corona-Patienten zu priorisieren.

Unser Team der Krankenhaushygiene hat seit mehreren Wochen durch regelmäßige Informationen und Schulungen unser Krankenhauspersonal auf den Umgang mit an Covid-19 erkrankten Patienten vorbereitet. Die zu treffenden Schutzmaßnahmen für Sars-CoV-2 infizierte Patienten sind äquivalent zu denen an Influenza erkrankten Patienten, also grundsätzlich jedem Mitarbeiter bekannt. Unsicherheiten und mögliche Fragen der Kolleginnen und Kollegen klären wir vor Ort in unseren Kliniken mit unserem Hygienepersonal.

Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter folgen wir den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zur Prävention der Übertragung. Dazu gehört, dass wir alle Patienten bereits bei dem Verdacht auf eine Corona-Infektion in einen isolierten Bereich bringen. Der Patient wird dabei an dem Geschehen in der Klinik vorbeigeschleust, damit es zu keiner weiteren Ansteckung kommen kann. Unser Personal und Besucher/Angehörige müssen vor dem Kontakt mit dem Patienten Schutzkleidung in Form von Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel, Handschuhen und ggf. Schutzbrille anlegen. Zudem führen wir eine gründliche Händedesinfektion vor- und nach dem Patientenkontakt durch.

Voraussetzung für die Behandlung von COVID-19-Patienten ist deren räumliche Trennung von anderen Patienten. Wichtig ist, dass COVID-19 derzeit nicht derselben Gefahrenstufe zugeordnet wird wie hochansteckende Infektionserkrankungen wie z.B. Ebola, die auf einer Sonderisolierstation behandelt werden müssten.

Hinweise für Anbieter von Schutzmaterialien

Sind Sie Anbieter für Schutzmaterialien und möchten uns ein Angebot unterbreiten? Dann senden Sie uns bitte eine E-Mail an folgende Adresse:

Helios-ZD-Einkauf-Pandemie@helios-gesundheit.de 

Bei Bedarf wird das Helios-Einkaufsteam mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Bitte senden Sie uns neben Ihrem aussagefähigen Angebot auch ein Produktdatenblatt und CE-Konformitätserklärung sowie ggf. weitere Informationen für eine zügige Bearbeitung zu. Bitte sehen Sie von direkten Anfragen oder Anrufen bei unserer Hotline ab.

Wo sind aktuelle Informationen zu finden?

Da die Informationen sich sehr schnell ändern, finden Sie hier die Links zu den relevanten Seiten, die sehr regelmäßig aktualisiert werden.

Dieser Artikel gibt den derzeitigen Wissensstand des zuletzt aktualisierten Datums wieder. Er wird regelmäßig nach den neuesten wissenschaftlichen und medizinischen Kenntnissen aktualisiert.