Servicequalität im Blick – Neues System steigert Patienten-Zufriedenheit
Pressemitteilung

Servicequalität im Blick – Neues System steigert Patienten-Zufriedenheit

Zerbst/Anhalt

Wie gut werden Patienten betreut? Sind sie mit der Behandlung und dem Klinikaufenthalt zufrieden? Diese Fragen werden seit Kurzem einmal wöchentlich in der Helios Klinik Zerbst/Anhalt gestellt, denn ein neues digitales Qualitätsprogramm gewährleistet, dass bei Verbesserungswünschen oder Kritik innerhalb von 24 Stunden reagiert werden kann.

„Warum werde ich bei der Körperpflege nicht ausreichend unterstützt? Ich wünsche mir hierbei mehr Hilfe“, lautet eine der Meldungen, die an diesem Tag im Service-Monitor der Helios Klinik Zerbst/Anhalt auftauchen. Das neue digitale Qualitätsprogramm erfasst die Rückmeldung, leitet sie an die betreffende Station weiter und informiert dort die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege, dass der Patient diesen Wunsch geäußert hat. Nur kurze Zeit später findet ein Gespräch mit dem Patienten statt: „Wir haben ihm erläutert, dass die Mobilisierung ein wichtiger Bestandteil der Genesung ist und wir daher unsere Patienten motivieren, ihre Körperpflege so selbstständig wie möglich durchzuführen. Natürlich unterstützen wir dort, wo es notwendig ist. Aus dieser Rückmeldung lernen wir aber, dass wir bei der Kommunikation unserer Maßnahmen noch offener sein müssen“, sagt Pflegedirektorin Heike Schrimpf. Neben der Berufsgruppe Pflege sind auch der ärztliche Dienst, die Reinigung, Speisenversorgung, Technik und die Therapiebereiche an das neue digitale Qualitätsprogramm angeschlossen.

Unser Anspruch an das neue System ist, auf Verbesserungswünsche oder Kritik innerhalb von 24 Stunden reagieren zu können. Bislang hatten wir eine Patientenbefragung auf Papier, deren Auswertung mehr Zeit in Anspruch nahm und die Patienten die Klinik meist schon verlassen hatten. Jetzt können wir uns noch während des Aufenthaltes um die Wünsche und Belange unserer Patienten kümmern. Das trägt wesentlich zur Zufriedenheit bei und fördert den direkten Dialog zwischen Klinikpersonal und Patient.

Georg Thiessen, Klinikgeschäftsführer

Die ersten Reaktionen bestätigen das: Schon im ersten Monat der Testphase, die seit September läuft, äußern sich die Befragten sehr positiv darüber, dass umgehend ein Mitarbeiter zu ihnen kommt und bei Problemen ganz offen das Gespräch sucht. Seither wurden bereits insgesamt 130 Patienten befragt, 84 Prozent davon waren zufrieden mit dem Klinikaufenthalt. „Bei den verbleibenden 16 Prozent konnten wir durch ein persönliches Gespräch für Verbesserung sorgen, das freut uns sehr“, so Georg Thiessen abschließend.

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Heike Schrimpf

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Heike Schrimpf

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Martin-Thomas Wachter

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