Patientenakademie im März: Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs

Patientenakademie im März: Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs

Zerbst/Anhalt

Über 70.000 Deutsche erkranken jedes Jahr an Darmkrebs. Darmkrebs ist damit eine der häufigsten Krebserkrankung. Je früher er erkannt wird, desto größer ist auch die Chance auf Heilung. Daher ist Vorsorge besonders wichtig. Anlässlich des deutschlandweiten Darmkrebsmonats März informiert Chefarzt Dr. med. Matthias Prager am Mittwoch, den 21. März 2018, über die Notwendigkeit der Vorsorge und Früherkennung.

Dickdarmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in den westlichen Ländern. Allein in Deutschland erkranken jährlich über 70.000 Menschen an einem bösartigen Darmtumor, rund 25.000 sterben daran. Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko einer bösartigen Veränderung der Darmschleimhaut, meist spüren Betroffene zu Beginn der Erkrankung nichts. „Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und wird oft erst spät erkannt. Daher ist es besonders wichtig, mögliche Warnzeichen ernst zu nehmen“, erklärt Dr. med. Matthias Prager, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechselerkrankungen und Palliativmedizin. Erste Anzeichen für eine bösartige Geschwulst sind unter anderem Veränderungen in der Verdauung wie chronische Verstopfungen oder Blut im Stuhl.

„Risikofaktoren wie eine übermäßige fleischreiche Ernährung, wenig Bewegung und ein meist damit verbundenes Übergewicht spielen bei der Entstehung von Dickdarmkrebs eine große Rolle. Zudem kann eine genetische Veranlagung zur Erkrankung beitragen“, so der erfahrene Gastroenterologe.

Vorsorge und Früherkennung sind bei Darmkrebs besonders wichtig. Eine Darmspiegelung ermöglicht den Experten die frühzeitige Erkennung bösartiger Veränderungen der Darmschleimhaut. „Mithilfe moderner Endoskope können wir in hochauflösender Qualität und besonders schonend schon kleinste Neubildungen im Darm, wie Polypen, die eine Vorstufe von Darmkrebs darstellen, erkennen und frühzeitig behandeln“, sagt Dr. med. Matthias Prager.

Um Darmkrebs so früh wie möglich zu erkennen, sollten Frauen und Männer spätestens ab dem 50. Lebensjahr zur Früherkennung gehen. Besteht ein familiäres bzw. genetisches Risiko für Darmkrebs, ist die Vorsorge schon in jungen Jahren ratsam. Darmpolypen und Tumore sondern oft Blut ab. Dieses Blut ist mit dem bloßen Auge meist nicht zu erkennen. Mit einem einfachen Okkult-Bluttest können unsichtbare Blutspuren im Stuhl nachgewiesen und bewertet werden.

Ist eine Operation zur Entfernung von erkranktem Gewebe notwendig, erfolgt der Eingriff meist minimalinvasiv. „Bei dieser, auch „Schlüssellochchirurgie“ genannten Methode, operieren die Chirurgen dank kleinster Hautschnitte mit geringsten Belastungen für unsere Patienten und können die betroffenen Darmabschnitte optimal operativ behandeln“, sagt Dr. med. Matthias Prager. In der Helios Klinik Zerbst/Anhalt arbeitet ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Gastroenterologen, Viszeralchirurgen und Anästhesisten Hand in Hand bei der Versorgung von Patienten mit Dickdarmkrebs zusammen.

Über Symptome, Ursachen, Therapiemöglichkeiten und Vorbeugung von Darmkrebs informiert Chefarzt Dr. med. Matthias Prager am 21. März 2018, um 17 Uhr, im Videokonferenzraum der Helios Klinik Zerbst/Anhalt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Besucherparkplatz kann kostenfrei genutzt werden.

Die Helios Klinik Zerbst/Anhalt lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Patientenakademie" ein, sich über aktuelle medizinische Themen und Fragestellungen zu informieren.

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Dr. med. Matthias Prager

Chefarzt, Leiter Zentrum für Innere Medizin
Dr. med. Matthias Prager

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Die Helios Klinik Zerbst/Anhalt verfügt in sieben Fachbereichen über 200 Betten. Über 250 Mitarbeiter versorgen jährlich über 9.000 Patienten stationär und ebenso viele ambulant. Jährlich kommen in der Helios Klinik Zerbst/Anhalt rund 250 Babys zur Welt.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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