Chirurgie

Refluxkrankheit: Wenn Sodbrennen krank macht

Jeder fünfte Mensch ist in Deutschland von der Refluxkrankheit betroffen. In einigen Fällen ist auch eine operative Behandlung notwendig. Diese führen unsere chirurgischen Experten besonders schonend und sicher durch.

Die Refluxkrankheit ist ein krankhaft gesteigerter Rückfluss von saurem Magensekret in die Speiseröhre. Dort kommt es zu Entzündungen und in seltenen Fällen auch zu tumorösen Veränderungen. Verantwortlich hierfür ist ein nicht funktionierender Verschlussmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre. Patienten mit einer Refluxkrankheit leiden unter Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein.

Nach eingehender Diagnostik durch eine Ultraschalluntersuchung entwickeln wir mit den Betroffenen zusammen ein individuelles Therapiekonzept.

Falls eine medikamentöse Therapie nicht die gewünschte  Beschwerdefreiheit bringt, führen unsere chirurgischen Experten sogenannte Anti-Reflux-Operation mit dem Ziel durch, den Rückfluss von saurem Magensekret in die Speiseröhre zu verhindern.

Hierbei wenden unsere Chirurgen minimal-invasive Techniken, die sogenannte Schlüssellochchirurgie, an. Dabei werden dünne Operationsinstrumente durch kleinste Hautschnitte in den Körper eingeführt. Dies verbessert die Heilung nach dem Eingriff, verkürzt die Heilungsdauer und reduziert die Schmerzen.