Mit neuer Hüfte bald auf Deutschlandreise

Mit neuer Hüfte bald auf Deutschlandreise

Wuppertal

Helios hat sein Endoprothetisches Zentrum nach Elberfeld verlegt – Ursula Philippsen gehörte zu den ersten Patienten.

„Ich möchte mal wieder etwas tanzen gehen.“ Ursula Philippsen plant bescheiden. Die 65-Jährige hat sich am vergangenen Montag einem Eingriff an der Hüfte unterzogen. Nur einen Tag später freut sie sich in ihrem Patientenzimmer sichtbar auf neue Aktivitäten, die sie sich nach einer Erholungsphase vorgenommen hat. „Nächstes Jahr möchte ich mit meinem Mann Deutschland erkunden“, sagt sie. „Mit Kurzreisen. Und als erstes geht es an die Nordsee.“

Ursula Philippsen gehört zu den ersten Patienten, die den neuen Standort des Endoprothetischen Zentrums am Helios Universitätsklinikum Wuppertal von innen gesehen haben. Die Abteilung betreut ihre Patienten jetzt am Standort in Elberfeld in der Arrenberger Straße. „Die neuen Räumlichkeiten wurden in den vergangenen Monaten umfassend umgebaut“, so Chefarzt Dr. Kreibich. „Und ich freue mich, dass wir hier für Frau Philippsen und alle anderen Patientinnen und Patienten sowohl aus therapeutischer Sicht als auch mit Blick auf den Komfort ideale Rahmenbedingungen geschaffen haben.“

Diese Rahmenbedingungen lobt Frau Philippsen auch: „Ich empfand den kurzen Weg von meinem Zimmer zum OP als sehr angenehm.“ Und weiter: „Die Betreuung durch die Anästhesisten vor der Operation war sehr ruhig und nur einen Tag nach dem Eingriff fühle ich mich schon wieder richtig fit.“

Dass die 65-jährige Patientin bei Dr. Kreibich in Wuppertal gelandet ist, ist kein Zufall: „Ich bin aufgrund eines Geburtsfehlers bereits zehn Mal an der Hüfte operiert worden. 2015 habe ich mich in der ENDO-Klinik in Hamburg, dem renommiertesten Haus für Gelenkersatzoperationen betreuen lassen.“ Eine Freundin hat Frau Philippsen dann aber übermittelt, dass Dr. Kreibich als früherer Spezialist der ENDO-Klinik nun in Wuppertal arbeitet.

Vorbild ist die Strategie der ENDO-Klinik Hamburg

„Frau Philippsen ist langjährige Prothesenträgerin mit vielfältigen Voroperationen und muss deshalb mit besonderer Aufmerksamkeit betreut werden“, sagt Dr. Kreibich. „Wir lehnen uns hier an die Strategie der ENDO-Klinik in Hamburg an. Zum Beispiel setzen wir auf eine äußerst frühe Mobilisierung unserer Patientinnen und Patienten.“ Das spiegelt sich in der Ausstattung der Abteilung wieder. „Wir haben einen Speiseraum eingerichtet, den wir in Kürze nutzen können. Die regelhafte Mahlzeit im Bett gehört bei uns dann der Vergangenheit an“, verspricht der Chefarzt.

Darüber hinaus sind die Therapieräume der Physiotherapeuten am neuen Standort über kurze Wege erreichbar. Künftig können zwei Therapieeinheiten pro Tag garantiert werden. „Eine frühe Mobilisierung trägt ganz wesentlich dazu bei, dass unsere Patientinnen und Patienten wieder schnell an ihrem normalen Leben teilnehmen können“, so Dr. Kreibich.

Darauf hofft auch Frau Philippsen, die bereits die schöne gemeinsame Zeit mit ihrem Ehemann vor Augen hat. Die Lebensqualität – da ist sie ganz sicher – ist in Kürze wieder umfänglich hergestellt: „Die nächsten 15 Jahre habe ich jetzt Ruhe.“

Alle Infos zum Endoprothetischen Zentrum

Im Bild:

Sehr zufrieden mit den neuen Räumen und dem medizinischen Konzept: Patientin Ursula Philippsen (2. v. r.) gehörte zu den ersten Patienten, die unter dem neuen Dach des Endoprothetischen Zentrums an der Arrenberger Straße versorgt werden konnten. Mit im Bild (v. l.): Stationsleitung Petra Ballein, Chefarzt Dr. med. Thomas Kreibich und Physiotherapeutin Marion Wegener.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000  Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Jörn Grabert / Pressesprecher

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E-Mail: joern.grabert@helios-gesundheit.de