Deutsch-marokkanische Kooperation macht Praktikum möglich

Deutsch-marokkanische Kooperation macht Praktikum möglich

Wuppertal

Safae el Basri erhält Einblicke in die Pneumologie und Kardiologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Marokkanisch-deutsche medizinische Kooperation: So nennt sich eine Initiative, die sich für eine engere Zusammenarbeit zwischen dem nordafrikanischen Land und Deutschland einsetzt. Ein Ergebnis: die Marokkanerin Safae el Basri hat die Chance, vier Wochen lang Erfahrungen am Helios Universitätsklinikum Wuppertal zu sammeln – zuerst in der Klinik für Pneumologie, dann in der Kardiologie am Herzzentrum Wuppertal.

Safae el Basri hat gerade ihr Medizinstudium in Marokko abgeschlossen, möchte nun die Facharztausbildung dranhängen – im Idealfall in Deutschland, da sie schon exzellentes Deutsch spricht.

Der Kontakt nach Wuppertal kam über eine Hilfsaktion in ihrem Heimatland zustande. Hier war Dr. med. Urte Sommerwerck, leitende Oberärztin in der Klinik für Pneumologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal , im Frühjahr dieses Jahres mit einer Ärztegruppe in einem wenig erschlossenen Gebiet unterwegs, um medizinische Hilfe zu leisten. „Um den Umgang mit den Einheimischen zu erleichtern, waren wir immer ein Team mit einem deutschen Arzt und einem marokkanischen Mitarbeiter“, so Dr. Sommerwerck, die mit Safae el Basri arbeitete.

Die Gruppe war im Nordosten des Landes, in einer Bergbauregion rund um die Stadt Oujda, unterwegs. Hier leiden viele Menschen unter Staublungen (medizinisch: Silikose). Insofern war die Anwesenheit einer Lungenfachärztin hier besonders wertvoll.

Für das Zusammenwirken von deutschen und marokkanischen Stellen setzt sich der Kardiologe Prof. Dr. med. Abderrahman Machraoui ein, der unter anderem in Bochum und Flensburg behandelte und lehrte. Prof. Dr. med. Kurt Rasche, Chefarzt der Klinik für Pneumologie in Wuppertal, kennt Prof. Machraoui aus Bochum, greift der marokkanisch-deutschen Kooperation immer wieder unter die Arme oder motiviert Ärzte sich einzubringen.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Jörn Grabert

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