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Schultererkrankungen: Wann hilft ein Gelenkersatz?
Neue Kooperation der ENDO-Klinik Standort Wuppertal

Schultererkrankungen: Wann hilft ein Gelenkersatz?

Wuppertal

Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal erweitert sein Angebot bei der operativen Behandlung der erkrankten Schulter. Unfallchirurg Dr. med. Christoph Gekle und Chefarzt Dr. med. Thomas Kreibich erklären, ab welchem Grad der Erkrankung ein Gelenkersatz notwendig ist.

Dr. Gekle, warum ist eine schmerzfreie Schulter so wichtig im Alltag?

Gekle: Die Schulter ist ein muskulär gehaltenes und geführtes Gelenk, das beweglichste Gelenk im Körper. Es bringt unsere Hände in die richtige Arbeitsposition. Eine Vielzahl von Muskeln und Sehnen sind fein abgestimmt notwendig, um die Funktion im Alltag zu gewährleisten. Ganz besondere Herausforderungen haben zum Beispiel Handwerker oder Leistungssportler an ihre Schultern, aber auch sitzende Bürotätigkeiten sind mit erkrankten Schultern kaum zu leisten. Verschleiß und Sportverletzungen sind häufige Erkrankungsursachen der Schulter. Eine schmerzende Schulter kann auch den Schlaf rauben.

 

Wie wird die erkrankte Schulter behandelt?

Gekle: Wir behandeln oft über Jahre erfolgreich mit konservativen Methoden, vor allem physiotherapeutischen Übungen, dann mit minimalinvasiven operativen Methoden, der sogenannten Spiegelung bzw. Arthroskopie. Wenn eine dauerhafte Schädigung des Gelenkes mit starken Schmerzen aber so nicht mehr zu beheben ist, stellt sich die Frage des künstlichen Gelenkersatzes.

 

Kreibich: Aufgrund der Besonderheiten des Schultergelenkes haben Physiotherapie, konservative Therapien und gelenkerhaltende OP Techniken eine viel größere Bedeutung als bei den anderen großen Gelenken. Die Techniken der arthroskopischen Schulterchirurgie sind heute hoch spezialisiert, gerade auf diesem Gebiet ist unsere neue Kooperation mit der Schulterpraxis Wuppertal sinnvoll.

 

Wie sind die Erfahrungen mit Endoprothesen an der Schulter?

Gekle: Die Schulterchirurgie ist heute ein hochspezialisiertes Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Prothesensysteme an der Schulter sind in den letzten 15 Jahren ausgereift und die Wiederherstellung einer schmerzfreien Beweglichkeit ist sehr oft wieder möglich. Eine ausführliche Beratung nach entsprechender Diagnostik, auch mit MRT oder CT, ist in spezialisierten Zentren wie der Helios ENDO-Klinik am Arrenberg möglich. Als Team verstehen wir uns als Partner unserer Patienten, die mit jahrzehntelanger Erfahrung die richtige Lösung finden.

 

Dr. Kreibich, die Endo-Klinik unterscheidet sich von anderen orthopädischen Kliniken durch ein besonderes Konzept. Was macht den Unterschied aus?

Kreibich: Unsere Patienten erhalten schon im ersten Beratungsgespräch Hinweise, wie sie sich optimal auf die OP vorbereiten. Sie wirken aktiv an ihrer Regeneration mit, denn nach der OP werden sie so schnell wie möglich aktiviert und so die Beweglichkeit schnell wiedererlangt. Unsere Physiotherapeuten arbeiten am Bett und auf der Station intensiv mit ihnen. Und wir Ärzte sind als Ansprechpartner immer greifbar. Das Konzept ist rundum dokumentiert und wir freuen uns, nun auch die Schulterbeschwerden damit behandeln zu können.

 

Dr. Gekle, Dr. Kreibich, wir danken Ihnen für das Gespräch!

 

Die ENDO-Klinik Standort Wuppertal

Die Helios ENDO-Klinik Standort Wuppertal an der Arrenbergerstraße 20 arbeitet seit Jahren nach dem Konzept der bekannten ENDO-Klinik Hamburg. Chefarzt Dr. med. Thomas Kreibich und sein Team sind Experten für Knie- und Hüftgelenkersatz. Jetzt erweitern sie ihr Angebot in Kooperation mit der Schulterpraxis Wuppertal um das große Gebiet der gelenkerhaltende Schulterchirurgie und differenzierten Schulterendoprothetik.

 

Tag der offenen Tür am Samstag
Am 28. September 2019 stellt die ENDO-Klinik ihren neuen Schwerpunkt Schulter sowie das gesamte Behandlungskonzept rund um den Gelenkersatz an Knie, Hüfte und Schulter in einem Tag der offenen Tür vor. Von 10 bis 14 Uhr sind die Experten vor Ort, demonstrieren in Live-Simulationen die verschiedenen OP-Techniken und geben Auskunft zu Fragen der richtigen Hygiene, zur Narkose, den passenden Hilfsmitteln und die richtige Physiotherapie und Reha. Außerdem kann die Station besichtigt werden.

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Dörthe Bremer / Unternehmenskommunikation und Marketing

Telefon: (0202) 896-2005

E-Mail: doerthe.bremer@helios-gesundheit.de