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Klinisches Endometriosezentrum der Helios Landesfrauenklinik erfolgreich zertifiziert

Klinisches Endometriosezentrum der Helios Landesfrauenklinik erfolgreich zertifiziert

Wuppertal

Krankheitsbild wird im Wuppertaler Helios Universitätsklinikum interdisziplinär behandelt.

Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal hat sein Leistungsspektrum um ein qualitätsgeprüftes Endometriosezentrum erweitert. Viele Monate lang wurde an den zu erfüllenden Faktoren gearbeitet, wie die Zahl der behandelten Patientinnen, eine besondere Ausbildung der Operateure, die Implementierung einer Selbsthilfegruppe sowie die Strukturierung mit den gemeinsamen Kooperationspartnern. Nun ist das klinische Endometriosezentrum der Stufe 2 durch die Stiftung Endometriose-Forschung zertifiziert worden.

„Wir haben eine sehr gute Qualität bei der Betreuung von Frauen mit chronischen Unterbauchschmerzen und Endometriose und sind daher umso stolzer, diese hohe Auszeichnung erreicht zu haben“, freut sich Dr. med. Angelika Larbig, die den Prozess koordiniert hat. „Alle haben an einem Strang gezogen und am Ende ein gemeinsames Projekt positiv zusammen umgesetzt.“ Auch Prof. Dr. med. Markus Fleisch, Chefarzt der Landesfrauenklinik und Leiter des Endometriosezentrums, ist stolz auf sein Team: „Die Zertifizierung beweist einmal mehr, welch gute Arbeit die Ärzte sowie das Pflegepersonal an unserem Haus leisten und dass wir nach objektiven Kriterien bestens für die Behandlung unserer Patientinnen aufgestellt sind.“

Um eine gute Behandlung bei Endometriose zu garantieren, arbeitet die Klinik eng mit Chirurgie, Pathologie, Radiologie, Reproduktionsmedizin, Schmerztherapie und der klinischen Psychologie zusammen. Des Weiteren stehen Experten für Rehabilitation, Physiotherapie und Diätberatung zu Verfügung. Die Infrastruktur eines Maximalversorgers ist bei dieser Herangehensweise von Vorteil. Erst durch die Beteiligung möglichst aller Fachabteilungen, die während der Behandlung oder der Diagnostik eine Rolle spielen, kann ein lückenloser Behandlungsplan erarbeitet werden.

 

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die ausschließlich Frauen betrifft: Gebärmutterschleimhautgewebe tritt außerhalb der Gebärmutter auf. Diese Schleimhautinseln unterliegen dem weiblichen Zyklus und können auch Organe befallen. Endometriose ist daher eine der häufigsten Ursachen ungewollter Kinderlosigkeit. Entstehung und Ursache sind bis heute nicht endgültig geklärt. Jährlich erkranken rund 40.000 Frauen daran.  

 

Bildunterschrift: Dr. Angelika Larbig (links im Bild) und Prof. Markus Fleisch freuen sich mit Nadine Janßen von der „Selbsthilfegruppe Endometriose“ über die Zertifizierung des „Klinischen Endometriosezentrums Stufe 2“. (Bild: Helios Universitätsklinikum Wuppertal, Michael Mutzberg)

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Marie Weidauer

Unternehmenskommunikation & Marketing

Telefon: (0202) 896 2007

E-Mail: marie.weidauer@helios-gesundheit.de