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Kai Hensel neuer Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin

Kai Hensel neuer Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin

Wuppertal

Prof. Dr. med. Kai O. Hensel übernahm zum 1. Oktober den Staffelstab von Prof. Dr. med. Stefan Wirth und ist Chefarzt am Helios Universitätsklinikum Wuppertal.

Prof. Kai Hensel ist kein Unbekannter in Wuppertal, kehrt er doch nach fünf Jahren an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der 39-jährige Facharzt für Kinderheilkunde und Notfallmediziner war zuletzt Oberarzt in der Klinik für Kinderkardiologie und Intensivmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen.

„Als Kinderarzt mit Leib und Seele, Notfallmediziner und Clinician Scientist möchte ich Spitzenmedizin betreiben, unsere Gesundheitsversorgung weiterentwickeln und zukünftigen Mediziner:innen als Vorbild dienen“, umreißt Hensel seine Zukunftspläne in Wuppertal.

Seine Schwerpunkte sind unter anderem die pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung, Allgemeinpädiatrie, Neonatologie und Notfallmedizin. Darunter fallen neben Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch (chronische) Bauchschmerzen und Erkrankungen des Darms wie Morbus Crohn oder der Leber. Zur Diagnostik führt der Chefarzt neben nicht-invasiven Untersuchungen auch Magen- und Darmspiegelungen durch.

Auch der Neonatologie widmet Hensel gemeinsam mit seinem ärztlichen und pflegerischen Team eine besondere Aufmerksamkeit. Hierunter fällt die Versorgung von extrem unreifen Frühgeborenen bis hin zur Grenze der Lebensfähigkeit sowie von kranken Neugeborenen inklusive invasiver und schonender Beatmungsverfahren. Dafür steht die Kinderintensivstation mit dem angeschlossenen zertifizierten Perinatalzentrum Level I jederzeit zur Verfügung.

Neben mehreren erfolgreichen Stationen in Deutschland blickt der neue Chefarzt auf internationale Karriereschritte zurück und sammelte Erfahrungen an renommierten Institutionen wie der Universität Cambridge (UK) sowie dem Boston Children's Hospital der Harvard Medical School (USA). Die Forschung und Förderung von Nachwuchskräften sind seine Steckenpferde. „Neben medizinischer Versorgung und wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn ist die Ausbildung ein Grundpfeiler ärztlicher Tätigkeit. Die Medizin, aber auch die Lehre haben einen hohen Stellenwert für mich am HUKW“, erklärt Prof. Hensel. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ärzt:innen und Pflegekräften stehe für ihn an oberster Stelle: „Die Stimmung, das Miteinander, der Ton – all das wirkt sich nicht nur auf unser eigenes Wohlbefinden, sondern auch auf das unserer Kolleginnen und Kollegen bis hin zu den Patient:innen und Eltern aus.“

Der erfahrene Pädiater tritt nicht nur am HUKW die Nachfolge von Prof. Stefan Wirth an, der sich in den Ruhestand verabschiedet; er wird auch dessen Professur für klinische Pädiatrie an der Universität Witten/Herdecke übernehmen, an der Hensel selbst das Medizinstudium absolviert hat.
 

Zahlreiche Erfolge in der klinischen Forschung

Neben seiner Arbeit als Kinder- und Jugendmediziner hat sich Kai Hensel der Forschung verschrieben. Er veröffentlichte bereits zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und hielt etliche wissenschaftliche Vorträge, leitet seit Jahren eine eigene Arbeitsgruppe für klinische Forschung in der Pädiatrie.

Der verheiratete Vater einer Tochter und eines Sohnes ist über seine ärztliche Tätigkeit zudem als Podcaster aktiv: Er ist Erschaffer und Moderator des offiziellen Podcasts der Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung, mit dem derzeit mehr als 6.000 Hörer:innen monatlich erreicht werden. In diesem Rahmen klärt Hensel mit wechselnden Expert:innen zu Gast unter dem Titel „Die Expertise-Piraten – Kindermedizin zum Hören“ über verschiedene kinderheilkundliche Themen auf. Der Podcast ist unter www.expertise-piraten.eu sowie auf allen gängigen Podcast-Portalen abrufbar.

Bildunterschrift: Prof. Hensel (Mitte) wird von Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, seinem Vorgänger Prof. Stefan Wirth, Pflegedirektorin Simone Hyun und dem Ärztlichen Direktor Prof. Patrick Haage begrüßt.

Fotocredit: Helios Universitätsklinikum Wuppertal (Michael Mutzberg)
 

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Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal ist ein Haus der Maximalversorgung und mit rund 1.000 Betten das größte Krankenhaus im Bergischen Land. Hier werden jährlich etwa 50.000 Patienten stationär betreut und rund 100.000 ambulante Behandlungen durchgeführt. Das Klinikum zeichnet sich durch eine Vielzahl an interdisziplinären Zentren aus, beispielsweise das Brustzentrum, Perinatalzentrum, Herzzentrum, das Onkologische Zentrum, die Stroke Unit und die Chest Pain Unit. Schwerpunkt ist die Behandlung im Bereich der Krebsmedizin. An zwei Standorten, in den Stadtteilen Barmen und Elberfeld, arbeiten 2.500 Mitarbeiter in Medizin, Pflege sowie kaufmännisch-technischen Bereichen.

Das Haus ist Universitätsklinikum der Universität Witten/Herdecke. Chefärzte vieler Fachabteilungen haben einen Lehrstuhl oder eine Professur an der Hochschule inne. Sie betätigen sich neben der Versorgung ihrer Patienten in Forschung und Lehre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 125.000 Mitarbeitenden. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika und die Eugin-Gruppe mit einem globalen Netzwerk von Reproduktionskliniken. Mehr als 22 Millionen Patient:innen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2021 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 10,9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 17 arbeitsmedizinische Zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Millionen Patient:innen behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 75.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 56 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, 88 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 17 Millionen Patient:innen behandelt, davon 16,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro.

Das Netzwerk der Eugin-Gruppe umfasst 33 Kliniken und 39 weitere Standorte in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Mit rund 1.600 Beschäftigten bietet das Unternehmen ein breites Spektrum modernster Dienstleistungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin an und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 133 Millionen Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:

Helios Universitätsklinikum Wuppertal
Marie Weidauer
Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (0202) 896-2007
E-Mail: marie.weidauer@helios-gesundheit.de