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Darmkrebs vermeiden, erkennen und optimal behandeln!

Darmkrebs vermeiden, erkennen und optimal behandeln!

Wuppertal

Darmkrebs ist eine Erkrankung, die in vielen Fällen im Moment der Diagnose sofort ausgeschaltet werden kann. Das DKG-zertifizierte Darmkrebszentrum am Helios Universitätsklinikum Wuppertal informierte im Darmkrebs-Monat März umfassend über Vorsorge und Behandlung.

Eine Darmspiegelung ist nicht schmerzhaft, und wenn die Ärzte eine Krebsvorstufe (Polyp) oder einen sehr frühen Darmkrebs entdecken, können sie ihn umgehend – schon bei der Endoskopie − entfernen. Darmspiegelungen werden von niedergelassenen Gastroenterologen durchgeführt und haben schon viele Leben gerettet. Ab 50 haben alle Patienten Anspruch auf eine Darmspiegelung alle zehn Jahre. „Und dazu raten wir jedem“, so Gastroenterologe Dr. Christian Giesecke, der selbst diese Untersuchung im Rahmen stationärer Aufenthalte durchführt. Der Koordinator des zertifizierten DarmkrebszentrumsDr. Christian Giesecke(links im Bild) hat in einemSkype-Vortrag diese Vorgänge genau geschildert. Sie können den Vortrag in zwei Teilen hier anschauen.

Was aber geschieht, wenn ein bereit größerer Tumor gefunden wird? Im interdisziplinären Darmkrebszentrum am Helios Universitätsklinikum Wuppertal wird die Behandlung individuell auf jeden Patienten abgestimmt. Alle Behandlungspartner wie Gastroenterologie, Chirurgie, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie und viele andere befinden sich unter einem Dach und sprechen jede Therapie ihrer Patienten wöchentlich in Tumorkonferenzen durch.

Modernste Techniken und innovative Therapiekonzepte tragen dazu bei, dass die Strahlentherapie immer schonender und immer individueller auf den Patienten abgestimmt werden kann. Bei fortgeschritteneren Tumoren des Mastdarms kann durch eine Radiochemotherapie der Tumor verkleinert und die folgende operative Entfernung verbessert werden. Je nach Lage und Ausbreitung des Tumors kann aber in vielen Fällen auch auf die parallele Chemotherapie verzichtet und eine deutlich besser verträgliche alleinige „Kurzzeit-Bestrahlung“ über nur 5 Tage angeboten werden. Eine weitere Möglichkeit ist der sogenannte „Organerhalt“. Das heißt, dass unter bestimmten Voraussetzungen, wie u.a. komplette Rückbildung unter Radiochemotherapie, ganz auf eine Operation verzichtet werden kann. Über diesen und weitere innovative Wege gegen das Rektumkarzinom und wie die Behandlung abläuft informierte Chefarzt Prof. Marc Pirothin einem Vortrag.

Anwohner der Region brauchen zur Darmkrebsbehandlung längst keine langen Wege mehr zurückzulegen. Die erfahrenen Chirurgen rund um Prof. Hubert Zirngibl nutzen neueste OP-Methoden wie den Da Vinci®-Operationsassistenten, um den Darm möglichst Organ-erhaltend zu operieren. Den Ablauf der OP erläutert Chefarzt Prof. Hubert Zirngibl(Mitte) in seinemVortrag eindrücklich. Auch diesen Vortrag werden wir auf die Seite stellen.

Auch die Nachsorge wird strukturiert und umfassend angeboten. Das Darmkrebszentrum unterzieht sich seit Jahren regelmäßig der unabhängigen Qualitätsüberprüfung durch die Deutsche Krebsgesellschaft und erhält dafür das DKG-Zertifikat, welches die höchste Qualitätsstufe der Krebsbehandlung in Deutschland auszeichnet.

Alle Informationen zum DKG-zertifizierten Darmkrebs-Zentrum: www.helios-gesundheit.de/darmkrebszentrum-wuppertal

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Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal ist ein Haus der Maximalversorgung und mit rund 1.000 Betten das größte Krankenhaus im Bergischen Land. Hier werden jährlich etwa 50.000 Patienten stationär betreut und rund 100.000 ambulante Behandlungen durchgeführt. Das Universitätsklinikum zeichnet sich durch eine Vielzahl an interdisziplinären Zentren aus, beispielsweise das Überregionale Traumazentrum, das Perinatalzentrum Level I, das Herzzentrum, das Onkologische Zentrum, die Stroke Unit und die Chest Pain Unit. Schwerpunkt ist die Behandlung im Bereich der Krebsmedizin. An zwei Standorten, in den Stadtteilen Barmen und Elberfeld arbeiten 2.500 Mitarbeiter in Medizin, Pflege sowie kaufmännisch-technischen Bereichen.

Das Haus ist Universitätsklinikum der Universität Witten/Herdecke. Chefärzte vieler Fachabteilungen haben einen Lehrstuhl oder eine Professur an der Hochschule inne. Sie betätigen sich neben der Versorgung ihrer Patienten in Forschung und Lehre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Dörthe Bremer
Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (0202) 896-2005
E-Mail: doerthe.bremer@helios-gesundheit.de