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Bruno aus Angola kann wieder laufen

Bruno aus Angola kann wieder laufen

Wuppertal

In Zusammenarbeit mit Friedensdorf International kam der neunjährige Bruno aus Angola ins Helios Universitätsklinikum Wuppertal, um an den Beinen operiert zu werden. Sebastian Hullmann, Leiter des Zentrums für Kindertraumatologie und Prof. Dr. med. Erol Gercek, Chefarzt Unfallchirurgie und Orthopädie, behandeln jährlich ein bis zwei Kinder, die mit schweren Verletzungen nach Deutschland kommen, weil in ihrer Heimat eine medizinische Versorgung nicht gewährleistet ist.

Das Friedensdorf International aus Dinslaken/Oberhausen hilft Kindern aus aller Welt, denen ein Zugang zur medizinischen Versorgung in ihrem Heimatland verwehrt bleibt. Auch der neunjährige Bruno aus der Provinz Lunda Sul im Nordosten von Angola hoffte in Deutschland auf ärztliche Hilfe. Der Bürgerkrieg in Angola ist seit 2002 beendet. Als langfristige Folge bestehen in einigen Landesteilen außerhalb der großen Städte noch immer Gefahren durch Landminen, erklärt das Auswärtige Amt. 1994 wurde zwischen dem Friedensdorf und der früheren angolanischen Partnerorganisation AAD auf Vermittlung der deutschen Botschaft in Luanda ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, um verletzten und kranken Kindern zu helfen. Bruno kam nun mit dem 65. Friedensdorf-Hilfsflug für angolanische Kinder nach Deutschland. Er ist seit Mai 2019 zur medizinischen Behandlung im Land.

 

Das Kind litt unter starken Schmerzen im rechten Unterschenkel und musste mit einer deutlichen Verkürzung des linken Beines leben. Die Ärzte am Helios Universitätsklinikum Wuppertal operierten den Jungen ehrenamtlich. „In unserem Zentrum für Kindertraumatologie haben wir die optimalen medizinischen Möglichkeiten genutzt, um Bruno gezielt zu helfen“, erklärt Sebastian Hullmann, Leiter des Zentrums. Es wurde auswärts im Markraum des rechten Unterschenkels ein Fremdkörper entfernt. Im Anschluss folgten noch weitere kleinere, aber notwendige Operationen. Ebenfalls wurde eine antibiotische Behandlung durchgeführt, so der Arzt. „Die enge Zusammenarbeit der Fachabteilungen ist sehr wichtig, um einen positiven Genesungsverlauf zu fördern“ führt Prof. Dr. Erol Gercek weiter aus. „Wir bieten hier in Barmen Universitätsmedizin – auch für Patienten über die Region hinaus.“ In diesem Fall kam die notwendige Hilfe für ein kleines Kind aus Angola. „Wir konnten eine orthopädische Schuhversorgung organisieren, die ihm den Alltag mit seiner Beinverkürzung deutlich erleichtern wird“, erklärt Hullmann. „Nun müssen wir noch die Fäden der Operationsnarben ziehen, dann kann Bruno die Rückreise ins Friedensdorf antreten. Genau rechtzeitig zu Weihnachten“, fasst er zusammen.

 

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Dr. med. Michael Heldmann, Prof. Dr. med. Erol Gercek, Sebastian Hullmann, Joana Mazur, Bruno

 

Fotocredit: Helios Universitätsklinikum Wuppertal (Michael Mutzberg)

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.
 

Pressekontakt:

Helios Universitätsklinikum Wuppertal
Janine von Heyking
Leiterin Unternehmenskommunikation & Marketing
Telefon: (0202) 896 2075
E-Mail: janine.vonheyking@helios-gesundheit.de

Bruno kann wieder laufen

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Dr. med. Michael Heldmann, Prof. Dr. med. Erol Gercek, Sebastian Hullmann, Joana Mazur, Bruno 

 

Fotocredit: Helios Universitätsklinikum Wuppertal (Michael Mutzberg)