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Anerkennung für serbische Pflegekräfte

Anerkennung für serbische Pflegekräfte

Wuppertal

Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal beschäftigt seit 2018 examinierte Pflegekräfte aus Serbien. Neben der Arbeit lernen Sie intensiv Deutsch und absolvieren ein Anerkennungsverfahren mit Auflagen von der Bezirksregierung, eine Gleichwertigkeitsprüfung und einen Sprachtest bei der Medizinalaufsicht. Jetzt konnten die ersten acht von Ihnen die Erlangung sämtlicher Abschlüsse feiern.

Da in Serbien mehr Pflegekräfte ausgebildet werden, als später auf dem Arbeitsmarkt eine Stelle finden, hat das Unternehmen Helios sich bereits vor Jahren entschlossen, aufgrund der mit Deutschland vergleichbaren Pflegestandards in Serbien neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Vor dem Umzug und in der neuen Heimat erhalten alle eine intensive Unterstützung bei den administrativen Aufgaben. Dafür ist in Wuppertal Judith Stenzel zuständig. „Wir helfen bei der Wohnungssuche, bei vielen wichtigen bürokratischen Fragen und beim Einleben in Wuppertal,“ erzählt die Personalreferentin. Gemeinsam mit den ersten Absolventen der Anerkennungskurse freut sie sich über die persönlichen Erfolge ihrer Schützlinge.

Der Weg zur Pflege-Fachkraft in Deutschland wird gut vorbereitet. „Wir haben bereits vor dem Umzug mit Deutschkursen angefangen,“ erzählt Darko Stevanović (28). Er selbst hatte bereits acht Jahre in der Pflege gearbeitet. Das Anerkennungsverfahren mit einer Abschlussprüfung durch Bezirksregierung und Gesundheitsamt bereiten er und seine Kollegen am Helios Bildungszentrum Wuppertal, direkt auf dem Klinikcampus, theoretisch vor, den Praxispart absolvieren sie auf den Stationen des Klinikums. Hinzu kommen die Fächer Psychiatrie und Ambulante Pflege, die in Partnereinrichtungen gelernt werden.

„Ganz schön stressig war die erste Zeit hier, aber auch schön, weil wir so viel Hilfe hatten“, blickt Marjan Petković zurück. „Wohnungssuche, Behördengänge und Anträge – das mussten wir zum Glück nicht alleine schaffen! Dadurch blieb uns Zeit, um die Stadt und die Gegend zu erkunden – ich liebe die Schwebebahn! – und erste Freundschaften zu knüpfen. Dafür möchten wir uns herzlich bei Frau Stenzel bedanken, die uns so viele Dinge abgenommen hat.“ Dankbar dafür ist auch Pflegedirektorin Simone Hyun: „Für uns ist neben der fachlichen Qualifizierung auch die soziale Integration ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Doch einfach ist es trotzdem nicht, die Heimat zu verlassen: „Ich habe meinen Mann monatelang nicht gesehen“, berichtet Ana Marić (26). Caca Mihajlović (41) hat bereits 20 Jahre Pflegeerfahrung von zu Hause mitgebracht und sieht große Unterschiede in der Pflegearbeit: „Wir Pflegende haben in Serbien viel mehr Aufgaben – auch Arztaufgaben – zu erledigen, wie etwa Medikamente verordnen und dann auch selbst in der Apotheke holen, wir machen aber auch vieles, was hier die Pflegehelfer übernehmen, zum Beispiel Patienten zu Untersuchungen bringen und ähnliches. Was ich hier besonders toll finde? Es gibt so viele moderne Geräte, wir haben alles, was wir brauchen, um den Patienten zu helfen!“

 

Im Bild: Ein kleines Dankeschön überreichten Pflegedirektorin Simone Hyun (2. v. re.) und Personalreferentin Judith Stenzel (3. v. re.) den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Serbien. (Foto: Helios)

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakte:

Helios Universitätsklinikum Wuppertal
Dörthe Bremer
Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (0202) 896-2005
E-Mail: doerthe.bremer@helios-gesundheit.de