Risikosprechstunde / 2-Jahres Untersuchung

Alle Kinder die in der Neugeborenenperiode schwer erkranken oder zu früh auf die Welt kommen gehören zu einer Gruppe von Kindern („Risikokinder“- im Hinblick auf ihr Entwicklung) die bei uns im SPZ besonders betreut werden. Mit etwa 3 Monaten –bei FG korrigiert – sehen wir die Kinder zum ersten Mal im Rahmen unserer „Risiko“-Sprechstunde. Der Termin findet meist mit einer Kinderärztin und einer Physiotherapeutin statt. Dort werden neben gesundheitlichen Fragen auch alle Aspekte des alltäglichen Lebens wie Schlafen, Essen, Ausscheidung, Sprache, Spielen, Kontakt zu Gleichaltrigen und die soziale Situation, mit in die Beurteilung der aktuellen Situation einbezogen. Parallel erfolgt eine körperliche Untersuchung des Kindes, im Hinblick auf die individuelle Problematik und den aktuellen Entwicklungsstand. Im Anschluss daran erfolgt ein Gespräch mit den Eltern über unsere Einschätzung der Situation und Empfehlungen zur weiteren Förderung des Kindes und Verbesserung der der Teilhabe unter Berücksichtigung der relevanten Umweltfaktoren.

Aber nicht nur wir stellen Fragen, auch die Eltern sind aufgefordert ihre Sorgen, Wünsche und Fragen zu äußern.  Im Anschluss an den ersten Termin finden weiteren Kontrollen im Abstand von 3-6 Monaten in unserer Risikosprechstunde statt.

Im Rahmen der Risikosprechstunde arbeiten wir eng mit den Frühen Hilfen der Stadt Wuppertal, Therapeuten oder Frühförderstellen zusammen.

Extreme Frühgeborenen unter 1.500g Geburtsgewicht werden bei uns bis zum 2. Lebensjahr betreut und erhalten dann, wie alle Kinder dieser Gewichtgruppe in ganz Deutschland, eine sogenannte 2- Jahres Untersuchung, bei der dann eine standardisierte Entwicklungsdiagnostik erfolgt.