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Wenn die Herzklappe nicht mehr schließt

Wenn die Herzklappe nicht mehr schließt

Der Klinikbereich für „Strukturelle Herzerkrankung“ betreut alle Patienten mit fortgeschrittenen Herzklappenerkrankungen. Diese Erkrankungen treten vermehrt in zunehmendem Alter auf.

Probleme der Herzklappen erkennen und behandeln

Oft merken die Patienten/- innen nur, dass es Ihnen an „Luft“ fehlt. Andere bemerken, dass Sie Schmerzen oder ein Engegefühl (Angina pectoris) hinter dem Brustbein verspüren – Beschwerden, die auch in den Arm oder den Kiefer ausstrahlen können. Manche Patienten fühlen sich schwindelig oder werden gar ohnmächtig.

Wo finden die Patienten Hilfe?

Zunächst können die Patienten meist gut vom Haus- oder Facharzt ambulant betreut werden. Werden die  Beschwerden stärker, kann es notwendig werden, dass die Patienten von einem interdisziplinären Team untersucht und beraten werden, das auch, wenn nötig, eingreifen kann. Dieses „Herz-Team“ arbeitet am Herzzentrum in Wuppertal seit über 10 Jahren zusammen und besteht aus Ärzten der Kliniken für Herzchirurgie, der Kardioanästhesie und der Kardiologie.

Wie finden wir die richtige Behandlung?

Nach eingehender Untersuchung wird jedem Patienten ein Konzept vorgestellt, welches die jeweils beste Behandlungsmöglichkeit für ihn darstellt. Dies kann ein medikamentös konservatives Vorgehen, ein modernes operatives Vorgehen und/oder eine Therapie mit einen minimalinvasiven Katheterverfahren sein. Interessanterweise kann in vielen Fällen auch ein sogenanntes Hybridverfahren mit einem modernen operativen Vorgehen und einer interventionellen Kathetertherapie sinnvoll sein.

Wie viele Patienten behandeln wir?

Pro Jahr werden ungefähr 1000 Patienten im „Herz-Team“ vorgestellt, von denen dann in der Folge etwa 500 Patienten am Herzzentrum interventionell behandelt oder operiert werden.

Warum ein eigener Klinikbereich?

Die Notwendigkeit für einen eigenständigen Klinikbereich für „Strukturelle Herzerkrankung“ hat sich auf Grund vielfältiger Innovationen, einer ausgeprägten Spezialisierung und einem stetig wachsenden Bedarf ergeben. Tatsächlich kann im Bereich der „Strukturelle Herzerkrankung“ vielen Patienten geholfen werden, denen man vor noch nicht allzu langer Zeit keine operative oder interventionelle Therapie anbieten konnte. Interessanterweise können aber nicht nur ältere Patienten von diesen modernen Therapieverfahren profitieren. So ist z.B. im April 2019 der 75-jährige Rolling Stones Sänger Mick Jagger in New York mit einem interventionellen Katheterverfahren an der Aortenklappe (TAVI) behandelt worden, welches als Behandlungsmöglichkeit bisher vor allem deutlich älteren Patienten vorbehalten war.    

Alle Methoden unter einem Dach

Das Herzzentrum Wuppertal ist von seinen Ergebnissen und der Anzahl der Untersuchungen in Westdeutschland eines der führenden kardiologischen Zentren. Im Herzzentrum Wuppertal können alle benötigten vorbereitenden Untersuchungen unter einem Dach angeboten werden. Dieses umfasst bildgebende Verfahren wie die Computer-Tomographie, die Kardio-Magnetresonanztomographie und moderne echokardiographische Verfahren wie die 3-D-Echokardiographie. 

Prof. Dr. med. Marc Vorpahl

Prof. Dr. med. Marc Vorpahl

ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie mit Zusatzbezeichnungen für Notfallmedizin und Internistische Intensivmedizin. Er hat seine klinische Ausbildung am Herzzentrum München, dem Klinikum Rechts der Isar, dem Universitätsklinikum Düsseldorf und dem Helios Herzzentrum in Wuppertal gemacht. Darüber hinaus hat er zwei Jahre in der Entwicklung von innovativen interventionellen Therapieverfahren am CVPath Institute in Maryland, USA als Fellow gearbeitet. Am Herzzentrum Wuppertal arbeitete Prof. Dr. med. Marc Vorpahl im Bereich der „Strukturellen Herzerkrankung“ bereits seit 2011 als Oberarzt und hat am 01.03.2019 die Leitung der neu eingerichteten Sektion „Strukturelle Herzerkrankung“ übernommen.