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Qualitätssicherung

Referenzinstitut für Bioanalytik

Referenzinstitut für Bioanalytik

In Deutschland wird seitens der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK) die Teilnahme an externen Qualitätskontrollen vorgeschrieben und gefordert.

In den Anhängen B2 und B3 der RiliBäk werden u.a. spezifische Parameter gelistet, welche seitens Ringversuchsorganisationen angeboten werden müssen. Eine der zwei ernannten Ringversuchsorganisationen in Deutschland ist das Referenzinstituts für Bioanalytik (RfB).
Durch eine kontinuierliche Kooperation mit dem RfB ist das IML am Lehrstuhl für Mikrobiologie und Laboratoriumsmedizin der Universität Witten-Herdecke in der Etablierung, Organisation und Durchführung von Ringversuchen involviert. Mittlerweile werden im Wuppertaler Labor mehr als 40 Ringversuchsparametern generiert, welche die Anhänge der RiliBÄK B2 und B3 adressieren. Darüber hinaus werden weitere, neue Formate für Ringversuche etabliert, was auch eine Folge der jüngeren diagnostischen Entwicklung in diesem Feld ist. Es zeigt sich gerade hier, dass in den vergangenen Jahren eine zunehmende Anzahl nachweisbarer Kenngrößen Einzug in die Routineversorgung gefunden haben und der Bedarf an externen Qualitätskontrollen für innovative Diagnostik stetig steigt.

Neben der multiparameterischen molekularen Diagnostik z.B. über multiplex PCR-Verfahren, mögen die Nachweisverfahren zur Erkennung von multiresistenten Keimen bzw. die jüngsten Ansätze zur patientennahen Labordiagnostik (POCT) als zusätzliche Beispiele genannt werden.