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Obstruktive Schlafapnoe

Zungenschrittmacher

Zungenschrittmacher

Erholsamer Schlaf ist ein wesentlicher Bestandteil guter Lebensqualität. Jeder hat schon einmal „schlecht geschlafen“ und weiß, wie sich das auf den nächsten Tag auswirkt. Die Obstruktive Schlafapnoe, kurz OSA, ist weit verbreitet. Mehr als 5% der Bevölkerung (überwiegend Männer) leiden unter Schnarchen und nächtlichen Atemstillständen.

Zungenschrittmacher-Therapie

Erholsamer Schlaf — weniger Atemaussetzer

Obstruktive Schlafapnoe entsteht, wenn im Schlaf Weichgewebestrukturen und Zungenmuskulatur erschlaffen. Die Zunge fällt in den Rachen und verschließt die Atemwege.

Mit der Zungenschrittmacher-Therapie wird das verhindert – die Atemwege bleiben offen. Dafür sorgt ein kleines, vollständig implantiertes System, das während des Schlafes kontinuierlich den Atemrhythmus des Patienten misst. Das individuelle Atemmuster definiert, zu welchem Zeitpunkt bestimmte Muskeln im Rachen stimuliert werden. Dadurch wird dieser Bereich des Atemweges offen gehalten.

Das System besteht aus drei Komponenten, die vollständig implantiert werden: einem kleinen Generator, einem Atemsensor sowie einer Stimulationselektrode.

Zusätzlich gibt es eine kleine Fernbedienung, womit der Patient die Therapie steuern kann. Während eines Klinikaufenthaltes wird dem Patienten unter Vollnarkose das Zungenschrittmacher-System implantiert. In den folgenden Wochen aktiviert der Arzt das System und nimmt im Schlaflabor schrittweise die optimalen Einstellungen für den Patienten vor.

Wieder zuhause, schaltet der Patient das System vor dem Zubettgehen einfach mit der Fernbedienung ein. Und am Morgen, nach dem Erwachen, wieder aus.

Klinische Studie belegen: Der Zungenschrittmacher reduziert Atemaussetzer

Das „New England Journal of Medicine“ veröffentlichte beispielsweise 2014 die Ergebnisse der „STAR“-Studie, die belegt, dass sich die Lebensqualität der teilnehmenden OSA-Patienten nach der Implantation des Zungenschrittmachers signifikant verbesserte.

Die „Inspire“-Therapie ist für Patienten mit mittlerer bis schwerer Obstruktiver Schlafapnoe anwendbar, die CPAP nicht nutzen können. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gilt es auch hier, Nutzen und Risiken der Therapie zu besprechen und eingehend abzuwägen.

Mögliche Risiken können beispielsweise Schmerzen, Übelkeit, vorübergehende Zungenbeschwerden oder auch Infektionen sein.

Wenn Sie mit Ihrer CPAP-Maske nicht zurechtkommen oder denken, ein geeigneter Kandidat für die Zungenschrittmacher-Therapie zu sein, sprechen Sie uns einfach an.

Hier gibt es den Flyer zum Herunterladen