Coronavirus: Hinweise und Besuchsregelung –> wichtige Infos

0800 8 123456 Ihre Ansprechpartner Helios Corona-Hotline
Leistungen

Hilfe bei Beschwerden an Nasen- und Nebenhöhlen

Hilfe bei Beschwerden an Nasen- und Nebenhöhlen

Entzündungen der Nasennebenhöhlen – ob akut oder chronisch – können als Volkskrankheit bezeichnet werden. Die Zahl der Betroffenen wächst stetig. Eine sachgerechte Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankung ist äußerst bedeutsam, insbesondere weil akute Infektionen in einen chronischen Prozess übergehen können. In der chronischen Variante bilden sich bei zahlreichen Patienten Polypen, Wucherungen der Nasen- und Nebenhöhlenschleimhaut, die häufig auch operativ behandelt werden müssen.

Besonders durch Viren, aber auch direkt durch Bakterien, kann eine akute Nasennebenhöhlenentzündung entstehen. Die Erreger führen zu einer Schleimhautschwellung, erhöhten Schleimproduktion, zu Schmerzen und gegebenenfalls zu Fieber. Der Patient bemerkt eine behinderte Nasenatmung mit erheblichem schleimigen Ausfluss und oftmals einseitigen Schmerzen über der betroffenen Region. Gelb-grünlicher Ausfluss weist auf eine eitrige, bakteriell bedingte Infektion hin.

Die chronische Nasennebenhöhlenentzündung kann aus einer akuten Infektion entstehen, aber auch aus sich alleine heraus. Sie ist nur in einem kleineren Teil der Fälle allergisch bedingt. Weitere Ursachen sind Überempfindlichkeiten gegenüber Infektionen, Umwelteinflüsse, Nebenreaktionen auf Medikamente und genetische Faktoren. Die Erkrankung macht sich über eine zunehmend behinderte Nasenatmung, häufigen Schleimfluss aus der Nase, aber auch besonders im Rachen, eventuell verknüpft mit Druck oder Schmerzen über der betroffenen Nebenhöhle bemerkbar. Bei der Untersuchung findet sich oftmals eine Schleimstraße oder auch eine mehr oder weniger ausgeprägte Polypenbildung in der Nase. Hier ist in vielen Fällen – nach einer ausgiebigen Diagnostik – eine Operation unausweichlich, um eine dauerhafte Verbesserung zu erreichen.