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Extrakorporale Photopherese (ECP)

Extrakorporale Photopherese (ECP)

Die extrakorporale Photopherese (ECP) ist ein wirksames und gut verträgliches Verfahren zur Behandlung des kutanen T-Zell-Lymphoms (CTCL, Mycosis fungoides, Sezary Syndrom), der Sklerodermie, der Graft-versus-host-disease (GvHD) oder auch der Bronchiolitis obliterans.

Dabei wird über eine Kanüle im Arm Blut steril entnommen, das dann an das THERAKOS™ CELLEX™ Photopheresegerät weitergeleitet wird und dort in drei Bestandteile aufgetrennt wird: Plasma, weiße Blutkörperchen und rote Blutkörperchen.

Die weißen Blutkörperchen werden in dem Gerät einem bestimmten Typ von UV-Strahlung (UVA) ausgesetzt. Das nennt man „Photoaktivierung“.

Bevor die Photoaktivierung beginnt, werden die Zellen mit dem Medikament Methoxsalen behandelt. Dieses Arzneimittel bewirkt, dass die UV-Strahlen in die weißen Blutkörperchen eindringen und Veränderungen in den Zellen hervorrufen können. Nachdem die gesammelten weißen Blutkörperchen mit dem UV-Licht bestrahlt wurden, werden sie dem Körper über das Infusionsgerät wieder zugeführt, ebenso die restlichen Blutbestandteile.

Die gesamte ECP-Behandlung dauert normalerweise zwischen einer und drei Stunden und wird alle 2–4 Wochen unter stationären Bedingungen wiederholt.