Leistungen

Dermatohistologie

Dermatohistologie

Die Dermatohistopathologie dient der mikroskopischen Beurteilung von Gewebeproben der Haut und Unterhaut. Für diese gibt es zwei große Anwendungsgebiete.

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Prof. Dr. med. Percy Lehmann

Direktor der Hautklinik
Prof. Dr. med. Percy Lehmann

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Dr. med. Stephan Wöhl

Leitender Arzt Dermatohistologie
Dr. med. Stephan Wöhl

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Das erste ist der Bereich der Hauttumoren, bei denen eine genaue Diagnosestellung oft erst durch die mikroskopische Beurteilung möglicht wird. Zudem werden Aussagen zu Gut- oder Bösartigkeit des Tumors und zur vollständigen bzw. unvollständigen Entfernung getroffen, was für das weitere chirurgische bzw. therapeutische Vorgehen insbesondere bei bösartigen Tumoren von entscheidender Bedeutung ist. Die Schnellschnittdiagnose am Gefrierschnitt erlaubt es, noch während der Operation die Diagnose zu stellen und die Vollständigkeit der Tumorentfernung zu sichern.

Das zweite Anwendungsgebiet umfasst die entzündlichen Hauterkrankungen. Bei diagnostischen Schwierigkeiten wird eine Gewebeprobe der Haut entnommen und der mikroskopischen Diagnostik zugeführt. Die Untersuchung der Hautbiopsie kann durch Spezialfärbungen oder Immunfluoreszenz bei bestimmten Fragestellungen ergänzt werden. Gerade bei den entzündlichen Hauterkrankungen ist es besonders wichtig, die mikroskopische Beurteilung in Zusammenhang mit dem klinischen Befund zu erstellen, da häufig mikroskopisch ähnliche Bilder sich im klinischen Bild als sehr unterschiedlich erweisen können und umgekehrt. Daher sollte der mikroskopierende Arzt im optimalen Fall das klinische Bild des Patienten kennen.

In der Hautklinik werden jährlich über 8.000 Präparate befundet, die von eigenen ambulanten und stationären Patienten, aber auch von Einsendungen zuweisender Hautfachpraxen stammen.