Anruf statt Wartezimmer

Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Angehörige,

bitte beachten Sie die Empfehlung der Behörden:

Beim Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung an.

Ihr Team der Helios Klinik Wittingen

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Isolation und Fakten

MRSA & Co. - Infos für Patienten

Warum ist die Isolation so wichtig? Welche Screenings bieten wir an? Und was bedeutet die Abkürzung MRSA? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir auf dieser Seite.

Händedesinfektion

Es ist von großer Bedeutung bei der Versorgung von kranken, abwehrgeschwächten Menschen im Klinikbereich die Anzahl an Keimen auf den Händen deutlich zu reduzieren. Wasser und Seife reichen hierbei nicht aus, das gelingt nur mit einem alkoholhaltigen Händedesinfektionsmittel. Zu beachten dabei ist, dass mindestens zwei Hübe aus dem Spender genommen werden und die Hände rund 30 Sekunden eingerieben werden müssen.

Händedesinfektion: Wann und Warum? Erfahren Sie mehr im Video.

Gut zu wissen

Richtig angewandt ist die Händedesinfektion eine der effektivsten Maßnahmen zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen.

Screening

Bei allen Patienten wird unmittelbar bei Aufnahme in die Helios Klinik Wittingen ein sogenanntes Risikoprofil erstellt. Wenn sich ein Risiko zeigt, dann testen wir auf den betreffenden Erreger, z.B. durch Abstriche von Nase und Rachen, Wundabstriche, Stuhl- und Urinproben.

Isolierung

Wenn im mikrobiologischen Labor ein resistenter Erreger nachgewiesen wird, entscheiden unsere Mitarbeiter, ob der Patient in einem Einzelzimmer untergebracht und isoliert wird. Ziel ist es, den Patienten selbst zu schützen und andere Patienten nicht zu gefährden. Patienten mit demselben Erreger dürfen in einem Zimmer zusammenliegen (Kohortenisolierung).

Multiresistente Keime

Der bekannteste Keim ist wohl der MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus), dieser ist gegenüber vielen antibiotischen Substanzen resistent. Ein gewisser Anteil der Menschen trägt ihn in der Nase oder auf der Haut ohne daran zu erkranken. Bei geschwächtem Immunsystem oder schwerer Krankheit kann MRSA zu Infektionen führen, die mit den wenigen noch wirksamen antibiotischen Substanzen behandelt werden müssen.

Ein noch recht neues, aber zunehmendes Phänomen sind die sogenannten 4MRGN-Bakterien. Diese Bakterienstämme sind gegen die vier Haupt-Antibiotikagruppen resistent.

Ein weiterer bekannter Erreger sind die Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE). Diese Bakterien sind eigentlich Teil einer gesunden Darmflora und dort auch sehr nützlich. Gelangen sie aber in eine Wunde, etwa nach einer Operation, können sie dort zu Infektionen führen. Zur Therapie dieser Infektionen stehen weniger Antibiotika zur Verfügung.

Was können Besucher und Angehörige tun?

Auch für Besucher und Angehörige ist die Händedesinfektion eine notwendige Maßnahme zur Prävention. Nutzen auch Sie unsere Händedesinfektionsmittelspender  und vermeiden Sie Krankenhausbesuche, wenn Sie selbst akut erkrankt sind, z.B. bei einem grippalen Infekt oder einer Durchfallerkrankung.

Sprechen Sie uns gern an

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter auf der Station oder an die Krankenhaushygiene vor Ort.

Dr. med. Karin Schwegmann

Leiterin ZD Krankenhaushygiene
Dr. med. Karin Schwegmann

E-Mail

Telefon

(030) 587 666 195