Innere Medizin

Hochauflösende Manometrie – ein Nachweis für den Zwerchfellbruch

Hochauflösende Manometrie – ein Nachweis für den Zwerchfellbruch

Krankhaftes Sodbrennen hat einen Einfluss auf unseren Lebensstil. Ob man einen als Ursache in Frage kommenden Zwerchfellbruch operieren kann, versuchen wir mit der HR Manometrie und anschließend der pH-Metrie/Impedanzmessung herauszufinden

Der Schluckakt ist ein komplizierter Prozess bei dem verschiedene Muskelsysteme koordiniert zusammenarbeiten müssen. Sollte es zu einer Störung in einem der Systeme kommen, ist etwas Alltägliches wie Essen plötzlich etwas sehr belastendes.

Um bei Schluckbeschwerden herauszufinden, wie Ihr Schluckakt funktioniert, bieten wir die Hochauflösende Druckmessung der Speiseröhre (HR Manometrie) an. Hier wird durch ein Nasenloch eine dünne Sonde bis in den Magen gelegt. Anschließend werden mindestens zehn Schluck Wasser an einem Computer ausgewertet. Hier erhalten wir ein hochauflösendes Bild der Funktion Ihrer Speiseröhre.

Sollte z.B. eine Störung des unteren Schließmuskels der Speiseröhre nachzuweisen sein,  besteht die Möglichkeit, dass Magensäure in die Speiseröhre „schwappt“. Dies können wir dann im Anschluss durch einen Austausch der Sonde 24 Stunden lang messen. Neben der Magensäure wird von der Sonde auch rückfließender Dünndarmsaft gemessen (Impedanzmessung).

In enger Rücksprache mit der Chirurgischen Abteilung unserer Klinik schlagen wir Ihnen dann die für Sie optimale Therapie vor.

Ein krankhaftes Sodbrennen stellt einen Risikofaktor für die Entwicklung von Speiseröhrenkrebs dar!