Zertifizierung der neuen Heart Failure Unit an den HSK: Herz-Patienten profitieren von höchsten Qualitätsstandards

Zertifizierung der neuen Heart Failure Unit an den HSK: Herz-Patienten profitieren von höchsten Qualitätsstandards

Wiesbaden

Herzkrankheiten sind in Deutschland die Todesursache Nummer eins - über 50.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland infolge einer Herzinsuffizienz.

In den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden werden Herz-Patienten seit neuestem in einer zertifizierten Heart Failure Unit behandelt. "Die Patienten werden nach neuesten, definierten Standards diagnostiziert und therapiert. Dadurch können sie schneller wieder zurück ins eigene Zuhause und höchst erfreulicherweise gibt es bei schweren Herzerkrankungen weniger Sterbefälle", sagt Prof. Dr. med. Dr. Markus Ferrari, Direktor der Klinik für Innere Medizin I: Kardiologie und konservative Intensivmedizin an den Helios HSK. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung (DGK) hat die Kardiologie in den Helios HSK nach definierten Standards und Qualitätsmerkmalen für die stationäre und poststationäre ambulante Versorgung sowie für den Übergang zwischen den Versorgungsebenen überprüft und als auszeichnungswürdig befunden.

"Wir haben im Zuge der Zertifizierung unsere ohnehin hohen Diagnostikstandards noch ausgeweitet. Beispielsweise bekommt nun jeder Patient in der Notaufnahme eine Ultraschalluntersuchung und es werden standardmäßig zusätzliche Laborwerte erhoben, die eine spezifische und schnellere Versorgung bei akuter Herzschwäche ermöglichen. Zudem sind alle kardiologischen Oberärzte im Einsatz von speziellen Kreislauf stabilisierenden Systemen geschult worden", sagt Ferrari. Darüber hinaus besteht im Herzinsuffizienznetzwerk eine enge Vernetzung mit Spezialisten anderer Heart Failure Units.

Bessere Therapien, mehr Prävention und weniger Raucher haben die Todesfallzahlen bei koronaren Herzerkrankungen seit 1990 um rund die Hälfte sinken lassen, doch nun verharren die Zahlen mit rund 270 Gestorbenen pro 100.000 Einwohner. Neben einer gesunden Lebensweise (nicht Rauchen, ausreichend Bewegung und ausgewogene Ernährung) spielt auch die medizinische Versorgung insbesondere bei Herzschwäche eine große Rolle. Der Bedarf an Heart Failure Units ist hoch und stetig steigend. Es werden deutschlandweit mindestens 250 bis 300 solcher Zentren benötigt, obwohl es derzeit erst 14 zertifizierte Zentren gibt. Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.