Richtfest mit 250 Gästen / Führungsspitze von Fresenius und Helios unterstreicht Bedeutung der Klinik / Bereits heute eine der besten Kliniken Deutschlands / 2021 Fertigstellung als eine der modernsten Kliniken Deutschlands

Mein Herz schlägt für die neue HELIOS HSK

Wiesbaden

Mit 250 Gästen hat die Helios HSK unter dem Motto„Mein Herz schlägt für die neue Helios HSK“ am Freitag auf demFreudenberg Richtfest gefeiert. „Der Neubau der Helios HSK isteines unserer größten Investitionsprojekte. Im Krankenhausbereichsogar das größte“, sagte Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender vonFresenius. Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek ergänzte: „DerNeubau mit einer Investitionssumme von 268 Millionen Euro istunser sichtbares Zeichen der Veränderung nach außen.“ Medizinischgehört die Helios HSK heute schon zu den besten KlinikenDeutschlands. Mit der Fertigstellung im Jahr 2021 wird sie auchbaulich eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands sein. Zuden Plänen sagte Oberbürgermeister Sven Gerich: „Hier passteinfach alles zusammen.“ Bei der Suche um die besten Fachkräftehaben Gerich sowie Bürgermeister und Klinikdezernent Dr. OliverFranz Unterstützung zugesagt, etwa mit der Schaffung vonbezahlbarem Wohnraum oder der Einrichtung einer Kita an denHSK. „Wir werden darauf achten müssen, auch beim Personal ander Spitze zu stehen. Dann bietet das neue Haus die Grundlagedafür, eine Spitzenposition im Rhein-Main-Gebiet einzunehmen“,sagte Dr. Franz.

Mit einem spannenden und informativen Festakt haben dieHelios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) am Freitag mit rund 250 geladenenGästen das Richtfest ihres Neubaus gefeiert. Das Richtfest stand unter demMotto „Mein Herz schlägt für die neue Helios HSK“. KlinikgeschäftsführerinSandra Henek begründete in ihrer Begrüßung. „Wir wollen für Sie da sein,deshalb bauen wir nicht nur ein neues Haus, sondern verbessern stetig unsere Strukturen und Abläufe und bilden die Expertise unserer Mitarbeiter weiter aus. Der Neubau ist unser sichtbares Zeichen der Veränderung nach außen“, führte sie weiter aus. Die Helios HSK ist mit Eröffnung dann auch baulich eine der modernsten Kliniken Deutschlands. „Unterstützen Sie Ihren Maximalversorger“, rief Henek die Stadtpolitik auf und regte an, in Zukunft an einem Strang zu ziehen. Klinikgeschäftsführerin Henek verwies ferner auf die Leistungen und Qualitätskennzahlen der Helios HSK: „Die Helios HSK ist auf der FOCUS-Krankenhausliste als ‚TOP Nationales Krankenhaus 2019‘ ausgezeichnet worden und liegt im Ranking unter 1.170 geprüften Krankenhäusern auf Platz 57.“

Die hohe und breite medizinische Leistungsfähigkeit betonte vor allem auch der Ärztliche Direktor der Helios HSK, Prof. Dr. Ralf Kiesslich: „25 Fachkliniken arbeiten heute schon zum Wohl des Patienten eng zusammen. Die neue Helios HSK wird diese interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter stärken. Verschiedene Fachrichtungen werden in Zentren zusammenarbeiten. Dabei steht der Patient mit seinen Beschwerden z.B. im Bauchzentrum, Lungenzentrum oder Kopfzentrum im Mittelpunkt und die beteiligten Ärztinnen und Ärzte legen in gemeinsamer Abstimmung die beste Therapie fest.“

Neueste Medizintechniken und Geräte innerhalb des Neubaus werden auch die operative Versorgung der Patienten optimieren. Mit Hybrid-OP, Navigation und Robotik sind Eingriffe schonender, präziser und weniger invasiv. Zusätzlich wird der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der neuen Helios HSK die zeitnahe Versorgung von Schwerverletzten durch die kurzen Wege in die Notaufnahme, in den OP oder die Intensivstationen weiter verbessern. „Ich freue mich auf die neue Helios HSK, denn die moderne Medizin, die wir schon heute leisten, bekommt ein neues Gesicht“, so Prof. Dr. Kiesslich.

Eine Investition von knapp 270 Millionen Euro

Die neue Klinik entsteht in direkter Nachbarschaft zum heutigen Bau auf dem Freudenberg, der im Jahr 1982 eröffnet worden ist. Helios investiert rund 200 Millionen Euro in den Neubau, der im Jahr 2021 bezogen wird. „Der Neubau der Helios HSK ist eines unserer größten Investitionsprojekte. Im Krankenhausbereich sogar das größte“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Fresenius AG, zu der Helios gehört, Stephan Sturm. „Hier entsteht ein Krankenhaus, das allen Ansprüchen an eine zukunftsorientierte Medizin genügt. Mit modernster Technik. Mit kurzen Wegen. Mit hohem Komfort für die Patienten“, so Sturm. Hier zeige sich der Vorteil, dass die HSK Teil eines größeren Konzernverbunds seien. „Denn eine solch bedeutende Investition können wir nur tätigen, weil wir ein großer, wirtschaftlich erfolgreicher Gesundheitskonzern sind. Wir haben die Erfahrung, wie man ein solch umfangreiches Projekt bestmöglich umsetzt. Und wir haben die langfristige Perspektive“, erläuterte Sturm.

Das Land Hessen fördert den Klinikneubau mit einer Summe von 68,4 Millionen Euro. „Mit der Fördersumme sind hohe Erwartungen und eine große Verantwortung verbunden“, sagte die Staatssekretärin für Gesundheit im hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Anne Janz. „Uns ist eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Krankenhausversorgung wichtig. Dazu gehört, dass sich Patientinnen und Patientinnen aufgehoben fühlen und sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne mit dem Unternehmen identifizieren. Patientenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit sind die Grundlagen, um sich künftig im Qualitätswettbewerb behaupten zu können“, betonte Janz in ihrem Grußwort.

Helios-Regionalgeschäftsführerin Corinna Glenz erklärte den rund 250 Gästen, dass sie sich alle gerade in der künftigen Notaufnahme befinden, „dem Herz des Neubaus“. „Hier wird schon heute interdisziplinär gearbeitet, mit dem Neubau jedoch werden wir wesentlich kürzere Wege haben – für Patienten als auch für unsere Mitarbeiter.“ Direkt anschließend an die Notaufnahme finden sich die Diagnoseeinrichtungen vom MRT (Magnetresonanztomografie) bis hin zum Röntgen. „Auch die Fachambulanzen sind in direkter Nachbarschaft untergebracht, mit hellen und freundlichen Wartebereichen für die Patienten“, beschrieb Glenz einige der künftigen Vorteile.

Oberbürgermeister Sven Gerich lobte, dass das neue Haus „um die Patienten herum gebaut“ werde und auch die Abläufe der Mitarbeiter in die Überlegungen einbezogen worden seien. „Hier passt einfach alles zusammen“, so der Oberbürgermeister. „Ich bin mir sicher, dass die positiven Veränderungen und die Potenziale des Neubaus dazu beitragen, dass die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken wieder zur Herzenssache werden.“ Gerich meinte auch, dass eine Kita die Attraktivität der HSK als Arbeitgeber steigern könne: „Die Stadt kann hier einiges tun, um zu schnellen Ergebnissen zu gelangen.“

Auch Bürgermeister und Klinikdezernent Dr. Oliver Franz sprach das Thema Personalgewinnung an. Ein Drittel der Patienten werde an Krankenhäusern der Maximalversorgung versorgt. „Daher müssen und werden wir darauf achten, auch beim Personal an der Spitze zu stehen. Nur durch weiteres Wachstum können wir die von uns angestrebte Spitzenposition im Rhein- Main-Gebiet einnehmen. Die neue Helios HSK bietet dafür eine gute Grundlage“, sagte der Klinikdezernent. Franz unterstrich auch die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum für Pflegekräfte, um die Wettbewerbsbedingungen bei der Personalgewinnung zu verbessern. Hinter dem Gelände der jetzigen HSK entstünden Wohnungen auch für das Krankenhauspersonal. Franz stellte den Gästen auch seine Idee vor, die Stärken der Wiesbadener Gesundheitswirtschaft sichtbarer zu machen und eine Dachmarke „Gesundheitsstadt Wiesbaden“ aufzubauen und zu etablieren. In einer Gesprächsrunde, die Stefan Schröder, Chefredakteur des Wiesbadener Kurier moderierte, kamen auch noch weitere Verantwortliche von Helios zu Wort wie Pflegedirektorin Yvonne Dintelmann, der Betriebsratsvorsitzende Michael Drott, Helios Deutschland-Chef Franzel Simon sowie Franceso de Meo, der als CEO für das internationale Geschäft von Helios Health verantwortlich ist.

Im Anschluss waren die Gäste eingeladen, in Führungen Teile des Neubaus zu erkunden. Auf dem Rundgang erhielten sie unter anderem virtuelle und ganz reale Einblicke in die künftigen OPs und Patientenzimmer. Am Ende hinterließen die Gäste auf einer Unterschriftenwand ihre Botschaft, warum ihr Herz für die neue Helios HSK schlägt.

Schnellere Versorgung durch Hubschrauber-Landeplattform auf dem Dach

Auf dem Dach des Gebäudeteils A entsteht eine Hubschrauber-Plattform mit einem Durchmesser von 30 Metern. Der neue Landeplatz ermöglicht eine noch schnellere Versorgung von Notfallpatienten. Von der Hubschrauberplattform geht es künftig auf derselben Ebene in den Aufzug und von dort direkt in die Notaufnahme. Bislang muss der Rettungshubschrauber auf einem Landeplatz neben der Klinik aufsetzen, und der Patient wird die letzten Meter in die Klinik mit dem Rettungswagen gefahren. Das geht in Zukunft viel schneller.

In 22 modern ausgestatteten OPs arbeiten die interdisziplinären Teams noch enger als bisher zusammen. Das neue Mutter-Kind-Zentrum wird einzigartig ausgestattet und setzt auf ein ansprechendes Design und höchsten Komfort. Die Zahl der Kreißsäle erhöht sich von derzeit vier auf sechs. Den heutigen Ansprüchen von werdenden Eltern wurde mit einem besonderen Einrichtungskonzept Rechnung getragen. Die neuen Räume sind nach dem Feng Shui-Prinzip ausgerichtet und ausgestattet, sodass sich die Frauen so wohl wie irgend möglich fühlen. Ziel des Feng Shui ist die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die unter anderem durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht wird. In die Gestaltung fließen die fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer ein, die sich beispielsweise in der Raum- und Farbgestaltung wiederfinden.

Eine modern gestaltete Cafeteria erhöht die Aufenthaltsqualität für Patienten, Besucher und Mitarbeiter, die allesamt dort essen können. Zu den Besonderheiten gehörten das Front-Cooking sowie die Gestaltung der Cafeteria, die gestalterisch Wiesbaden als Stadt der Quellen aufgreift. Zudem wird es einen ansprechenden Außenbereich geben. Der gesamte Neubau wird durch die komplette Verglasung der Außenfassade sowie durch 14 Lichthöfe bis ins Gartengeschoss hell und freundlich sein. Auch im Gebäudekern wird durch die Lichthöfe Licht einfallen. Der Entwurf der neuen Klinik stammt vom Düsseldorfer Planungsund Architektenbüro HDR GmbH.

Zahlen und Fakten zum Neubau:

2.000.000 geleistete Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung
170.000 Patienten im Jahr 2018
100.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche im gesamten Neubau (14 Fußballfelder)
40.000 Liter Farbe
30.000 Meter Trinkwasserleitung
18.000 Operationen im Jahr
3.600 Türen
3.410 Räume
1.600 Fenster
927 Betten (100 weitere Betten in der Psychiatrie)
900 Kilometer Starkstromkabel (so lang wie die Strecke Wiesbaden- Venedig)
268,4 Millionen Euro Investitionskosten, davon 68,4 Millionen als Förderung vom Land Hessen
200 x 100 Meter war die Baugrube groß 25 Meter Gebäudehöhe am Eingang
22 Operationssäle
21 Dächer
6 Kreißsäle
1 Hubschrauber-Landeplatz auf dem Dach
1800 Tonnen Baustahl
12200 m³ Stahlbeton
10700 m² Stahlbeton-Bodenplatte
1900 m² Stahlbeton-Wände Rund
700 Pflegekräfte und 450 Ärztinnen und Ärzte. Insgesamt rund 2000 Mitarbeiter.

Grundsteinlegung: 21. November 2016
Richtfest: 15. März 2019
Einzug ins neue Gebäude: 2021

Abriss des alten Gebäudes Nach dem Einzug wird die alte HSK abgerissen und auf dem Gelände entsteht ein anspruchsvoll gestalteter Park. Einige Gebäude, die in späteren Jahren erbaut wurden, bleiben auch nach dem Einzug erhalten. Dazu zählen die Psychiatrie, die Pathologie, das Dienstgebäude und der Küchenbereich.

Weitere Informationen, Bild- und Filmmaterial stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 
 

 

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Über Helios Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro. In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Simone Koch

Regionalleiterin Helios Region Mitte (Unternehmenskommunikation & Marketing)
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