Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie wird weiter hochkarätig verstärkt

Wiesbaden

Das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie an den Helios HSK Wiesbaden unter Leitung von Professorin Dr. Stephanie Tritt baut seine Kapazitäten im Bereich der Neuroradiologie weiter aus.

Seit Oktober verstärkt Professor Dr. Richard du Mesnil de Rochemont (55) das Team als Sektionsleiter für den Bereich der interventionellen Neuroradiologie. „Mit Prof. du Mesnil de Rochemont haben wir einen exzellenten Experten für Gefäßerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich gewonnen. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der minimal-invasiven Therapie von kleinsten Gefäßen im Gehirn mit Hilfe von Mikrokathetern und genießt einen hervorragenden Ruf als versierter Neurointerventionalist. Von unseren erweiterten Kapazitäten an schonenden minimal-invasiven Behandlungen werden insbesondere Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall, Aneurysmen und anderen komplexen Gefäßveränderungen im Gehirn profitieren“, freut sich Prof. Dr. Stephanie Tritt, Direktorin des Instituts für diagnostische & interventionelle Radiologie und Neuroradiologie und stellvertretende Ärztliche Direktorin der Helios HSK.

Prof. Dr. Richard du Mesnil de Rochemont ist Facharzt für Diagnostische Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie und außerplanmäßiger Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2007 leitete er an der Universitätsklinik am Institut für Neuroradiologie den Funktionsbereich „Interventionelle Neuroradiolgie“.

Die Entwicklung in der interventionellen Neuroradiologie ist in den vergangenen Jahren rasch vorangeschritten. Mit Mikrokathetern, die einen Durchmesser von weniger als einem Millimeter haben, können kleinste Gefäße, die verstopft sind, geöffnet und verletzte Gefäße verschlossen werden. Dafür stehen eine Vielzahl von Materialien wie Stents, Aspirationskatheter, Metallspiralen, Embolisationspartikel und Flüssigembolisate zur Verfügung. Mit diesen schonenden Verfahren können die Folgen von Schlaganfällen oder Hirnblutungen minimiert werden. Auch seltene Gefäßveränderungen wie durale Fisteln, arterovenöse Fehlbildungen und gefäßreiche Tumoren können mit der Kathetermethode sicher behandelt werden.

Das Institut für Radiologie und Neuroradiologie an den Helios HSK ist bereits seit einigen Jahren auf hochkomplexe neurointerventionelle Eingriffe spezialisiert und auch als entsprechendes Ausbildungszentrum zertifiziert. „Wir werden den Bereich der Neuroradiologie und insbesondere der Neurointerventionen auch weiterhin kontinuierlich auf höchstem fachlichen Niveau ausbauen und nachhaltig weiterentwickeln“, betont Prof. Dr. Stephanie Tritt.

„Die interventionelle Neuroradiologie ist ein Querschnittsfach mit vielen Berührungspunkten zu anderen Fachbereichen. Daher freue ich mich schon auf fachübergreifende Zusammenarbeit. Ich finde an der Helios HSK exzellente Voraussetzungen vor, den Bereich zu führen und weiterzuentwickeln. Dabei kann ich mich am Institut auf ein fachlich hochspezialisiertes und eingespieltes Team verlassen“, so Prof. du Mesnil de Rochemont.