Bestrahlung bei Lungenkrebs

Für die strahlentherapeutische Behandlung kooperiert das Lungenkrebszentrum Wiesbaden mit der RNS Gemeinschaftspraxis Strahlentherapie am St. Josefs- Hospital Wiesbaden. Je nachdem, welche Ausgangssituation beim Patienten vorliegt, wird die Strahlentherapie mit einer anderen Therapieform kombiniert. Meist kommt die Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Einsatz.

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Franz-Josef Prott
Dr. med. Iris Breidert
Dr. med. Kai Ansorg
Tel. 0611 - 56589-1500

https://www.rns-wiesbaden.de/de/

Bestrahlung von außen – perkutane Strahlentherapie

Mithilfe moderner Techniken können Lungentumoren wesentlich genauer und präziser bestrahlt werden, als noch vor wenigen Jahren. Für die stereotaktische Bestrahlung steht ein Linearbeschleuniger der neuesten Generation bereit. Das Gerät ermöglicht eine millimetergenaue Feldeinstellung, um den Tumor punktgenau aus mehreren Raumrichtungen zu bestrahlen.

Gesundes Gewebe schonen

Durch Nutzung entsprechender Planungsprogramme wird für jeden Patienten die optimale Bestrahlungsdosis berechnet. Oberstes Ziel ist es, den Behandlungserfolg der Bestrahlung zu maximiert und dabei das umliegende Gewebe bestmöglich zu schonen.

Radio-Chemotherapie

Bei Vorliegen von ausgedehnten Lymphknotenmetastasen wird eine sogenannte multimodale Behandlung eingesetzt – also eine gleichzeitige Behandlung mit einer Chemo- und einer Strahlentherapie. Mit dieser Methode können meist gute Behandlungserfolge erzielt werden.