Endoskopische Submukosadissektion (ESD)

Die ESD stellt eine moderne Technik für die endoskopische Abtragung von frühen bösartigen Veränderungen im Magen-Darm-Trakt dar. In unserer Klinik liegt eine besondere Expertise für diese Technik vor.

Die Techniken der endoskopischen Abtragung haben in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung. Sie ermöglicht es Ihrem Arzt, organerhaltend frühe bösartige Veränderungen zu entfernen, so dass Sie auch nach dem Eingriff noch eine sehr gute Lebensqualität haben können.

Die ESD ermöglicht es, während einer Spiegelung auch flächige bösartige Veränderungen in einem Stück zu entfernen. Dies hat gegenüber herkömmlichen Entfernungstechniken, die z.B. in mehrteiliger Technik mit einer Schlinge durchgeführt werden, den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit eines Wiederkehrens der Veränderung im Verlauf deutlich gesenkt werden kann. Die zu entfernende Veränderung wird zuerst an ihren Rändern endoskopisch markiert, so dass sie später auch im Gesunden sicher entfernt werden kann. Dann wird die Veränderung mit Hilfe einer Unterspritzungslösung angehoben, um eine Verletzung der tiefen Wandschichten zu vermeiden und die Veränderung später besser von der Muskelschicht ablösen zu können. Schließlich erfolgt die Ablösung des Gewebes mit einem feinen endoskopischen Messer, welches unter endoskopischer Sicht geführt wird und eine Spitze hat, welche nur wenige mm misst. Da für die ESD Zeit benötigt wird, wird der Eingriff unter einer Schlafspritze oder ggf. auch in Vollnarkose durchgeführt. Sollte bei Ihnen eine ESD angezeigt sein, werden wir mit Ihnen die Einzelheiten zu der Technik nochmals vor der Untersuchung besprechen.

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Bauchzentrum: Allgemeine Sprechstunde der Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie

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