"Welch eine Arbeit wäre das Leben - ohne Arbeit!" (Deutsches Sprichwort)

Die Arbeitsmedizin beschäftigt sich als eigenständiges Fachgebiet mit den Wechselbeziehungen zwischen Arbeit, Beruf und Gesundheit. Aufgabe der Arbeitsmedizin ist es die Belastungen der Arbeit und die Ressourcen des Menschen in Einklang zu bringen. Zu den speziellen Aufgaben gehört neben der Verhütung von (Arbeits-) Unfällen auch die Früherkennung und Vorbeugung von Erkrankungen, die durch die Tätigkeit ausgelöst oder verschlimmert werden können. Auch die Wiedereingliederung erkrankter Mitarbeiter in den Betrieb bzw. ins Arbeitsleben gehört zu den Aufgaben eines Betriebsarztes. Damit leistet die Arbeitsmedizin wesentliche Beiträge zu einer integrierten medizinischen Versorgung.

Die Arbeitsmedizin ist ein Querschnittsfach mit Bezug zu praktisch allen medizinischen Fachgebieten. Es ist das Fachgebiet der medizinischen Prävention, der Gesundheitsförderung und der Rehabilitation.

Unser Institut bietet Firmen, Behörden und Institutionen im Rhein-Main-Gebiet eine betriebsärztliche Betreuung auf hohem Niveau an.

"Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit" (Ludwig Börner)

Die Gesundheitsförderung zielt auf eine Stärkung der Gesundheitsressourcen ab um Krankheiten zu vermeiden oder deren Verlauf hinauszuzögern.

Während die Krankheitsprävention auf einzelne Erkrankungen (Prinzip der Pathogenese) abzielt und deren Entstehung zu vermindern versucht, zielt die Gesundheitsförderung auf eine Stärkung der Gesundheitsressourcen ab (Prinzip der Salutogenese).

Durch Veränderungen der Arbeits-, Umwelt und Lebensbedingungen und des individuellen Verhaltens sollen bessere Bedingungen für eine gesunde Lebensführung geschaffen werden. Die WHO definiert Gesundheitsförderung als "einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Lebensumstände und ihre Umwelt zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen."

"Vorbeugen ist besser als heilen" (Deutsches Sprichwort)

Unter Prävention versteht man den Einsatz zielgerichteter Maßnahmen zur Vermeidung bestimmter Krankheiten. Man unterscheidet sich Verhältnisprävention und Verhaltensprävention. "Vorbeugen ist besser als heilen". Dieser Satz fasst den Grundgedanken der Prävention prägnant zusammen. Mit zunehmendem Wohlstand steigt zwar unsere Lebenserwartung, die Kosten die wir für die Behandlung chronischer Krankheiten aufbringen, steigen hingegen scheinbar unaufhaltbar. Nur durch wirksame Präventionsmaßnahmen kann die Gesellschaft dieser Kostenspirale entkommen.

Bei der Prävention handelt es sich um zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten um bestimmte Erkrankungen zu vermeiden. Prävention kann an den Lebensumständen (Verhältnisprävention) oder an der Handlungsweise des Individuums (Verhaltensprävention) ansetzen.

Die Primärprävention hat das Ziel die Entstehung einer Krankheit von vornerein zu vermeiden. Ziel der Sekundärprävention ist es Erkrankungen in einem frühen Stadium zu erkennen, wenn wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen. Die Tertiärprävention möchte bei bestehtender Erkrankung eine Chronofizierung der Krankheit oder ein Wiederauftreten (Rezidiv) verhindern.

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