Besuchsverbot

Das Besuchsverbot in den Wiesbadener Krankenhäusern gilt vorerst bis Ende November.

Alle Infos zu den Ausnahmeregelungen finden Sie hier: Besuchsverbot und Ausnahmeregelungen

Information für Schwangere und Gebärende

Was ist für Gebärende in Zeiten von SARS-CoV-2 anders?

Schwangere und Gebärende werden am Eingang befragt, um einschätzen zu können, ob ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht. Bei geplanten stationären Aufnahmen ist die Vorlage eines Covid-Tests erforderlich. Diesen führen wir im Rahmen unserer vorstationären Vorstellung durch. Sollte der Test positiv sein, wird die Gebärende über einen speziellen Eingang in den Kreißsaal geschleust. Es steht ein abgetrennter, besonders geschützter Bereich im Kreißsaal für Gebärende mit einer Coronavirus-Infektion zur Verfügung.

Können die Kapazitäten unserer Geburtshilfe in den kommenden Wochen beibehalten werden?

Ja – die Kapazitäten werden wir beibehalten. Wir haben präventiv die Schutzmaßnahmen für Gebärende und unsere Mitarbeiter erhöht.

Gibt es Beschränkungen für Partner, die ihre Frauen unter der Geburt begleiten wollen?

Die Begleitung durch den  Partner/ die Partnerin  ist ab Geburtsbeginn sowohl bei einer spontanen Geburt als auch bei einem Kaiserschnitt nach wie vor erlaubt. Begleitpersonen sollten sich jedoch nicht außerhalb des Kreißsaales aufhalten. Eine Ausnahme hiervon ergibt sich, wenn bei dem Partner/ der Partnerin eine laborbestätigte Coronavirusinfektion besteht. Bei einer Geburtseinleitung erbitten wir aufgrund des längeren Aufenthalts die Vorlage eines negativen Covid-Tests. Dieser Test kann extern oder bei uns durchgeführt werden und ist kostenpflichtig.

Gibt es Besuchsbeschränkungen auf der Wochenbettstation?

Jede Wöchnerin darf Besuch von einer Vertrauensperson für zwei Stunden pro Tag erhalten. Bitte beachten Sie, dass wir derzeit keine Familienzimmer anbieten können.

Wie sieht der Schutz vor dem Coronavirus für die Gebärende und für das Baby während der Geburt aus?

Wir halten die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und  der medizinischen Fachgesellschaften ein. Generell trägt das Kreißsaal-Team durchgehend einen Mundschutz sowie eine Schutzbrille. Bei hochgradigem Verdacht auf eine SARS-CoV-2- Infektion wird ein spezieller Mundschutz (FFP2-Maske) getragen und es werden weitere Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Dabei geht es zum einen um die Sicherheit der Gebärenden und der Babies, zum anderen aber auch darum, das geburtshilfliche Team vor einer Infektion zu schützen.

Wie hoch schätzen Ärzte die Gefahr ein, die von dem Coronavirus für Schwangere, Neugeborene und Ungeborene ausgeht?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keinen Hinweis darauf, dass Schwangere gefährdeter sind als die Allgemeinbevölkerung. Wenn sie erkranken, dann zumeist leicht bis mittelschwer. Auch gibt es aktuell keine Berichte, dass das Virus in der Schwangerschaft auf das Baby übertragen werden kann. Sollte es zu Symptomen bei Mutter oder Kind kommen, wird eine entsprechende Behandlung auf unserer Isolierstation oder der Kinderstation unmittelbar eingeleitet.