Besuchsverbot - ab 1. September

Aufgrund der gestiegenen COVID-19-Infektionszahlen in Wiesbaden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden per Allgemeinverfügung ab dem 1. September 2020 ein neues Besuchsverbot für die Wiesbadener Krankenhäuser verhängt.

Alle Infos zu den Ausnahmeregelungen finden Sie hier: Besuchsverbot und Ausnahmeregelungen

Herzlich Willkommen!

Wir wünschen Ihnen eine schnelle Genesung und einen angenehmen Aufenthalt auf der Station A23.

StationA23
LageHaus A, 2. OG
ChefarztProf. Dr. med. Michael Stumpf
Stationsleitung
Telefon Stationszimmer

 

Unsere Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist Teil des Bauchzentrums zusammen mit der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie (Direktor Prof. Dr. med. Ralf Kiesslich). Wir sind vor allem spezialisiert auf die folgenden Erkrankung / Organe:

  • Spezielle Tumorchirurgie der Speiseröhre und des Magens
  • Leber-, Gallenblasen/Gallengangs- und Pankreaschirurgie
  • Tumorchirurgie des Dickdarms- und Enddarms (Rektum)
  • Zytoreduktive Chirurgie und HIPEC
  • Koloproktologie
  • Zentrum für Schilddrüsen- Nebenschilddrüsen und endokrine Chirurgie
  • Hernienchirurgie

Um Ihren anstehenden Krankenhausaufenthalt und die geplante Operation so optimal wie möglich vorzubereiten, gibt es im Bauchzentrum ein Zentrales Patientenmanagement (ZPM).

Sie erhalten hier alle Informationen zu den Untersuchungen, zur Operation, zum Aufnahme- / OP-Termin und dem Ablauf der stationären Aufnahme.

Kontakt:

Montag bis Freitag 8:00 - 15:30 Uhr
Tel.: (0611) 43-2091, Fax.: (0611) 43-3613

Parkmöglichkeiten sind auf dem Gelände vorhanden (gegen Gebühr).

Was müssen Sie mitbringen?
Wenn Sie uns die folgenden Unterlagen nicht schon im Rahmen der vorstationären Vorstellung ausgehändigt haben, bitten wir Sie folgende Unterlagen am Aufnahmetag einzureichen:

  • Krankenhauseinweisung sowie Krankenkassenkarte
  • Adresse und Telefonnummer des behandelnden Hausarztes (und ggf. weiterer behandelnder Ärzte)
  • alle auswärtigen Befunde, Arztbriefe, Blutwerte etc.
  • CD der Röntgenbilder
  • Allergiepass, Marcumar-Ausweis, Schrittmacherausweis
  • Hilfsmittel (Rollator, Gehstock, Prothesen, etc.)
  • Medikamentenplan

Bitte denken Sie auch an:

persönliche Pflegeartikel (Toilettenartikel, Handtücher und Waschlappen)

Bademantel oder andere Hauskleidung

Schlafanzug/Nachthemd

Haus- und Straßenschuhe

Behältnisse für Brille/Kontaktlinse/Zahnprothese oder Hörgeräte

Etwas Kleingeld für die Telefonkarte

Keine Wertsachen!

 

Anmeldung Aufnahmetag

Bitte melden Sie sich am Aufnahmetag zuerst bei der Patientenanmeldung im Erdgeschoss an. Wenn Sie schwer krank sind oder nicht gehen können, wird die Anmeldung von uns übernommen. Auf Station werden Sie von einer Pflegekraft begrüßt, die Ihnen Ihr Zimmer auch direkt zuweist. Manchmal ist aber auch notwendig, dass Sie im Wartezimmer oder Aufenthaltsraum Platz nehmen müssen, bis Ihr Zimmer vorbereitet ist. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Wenn bei Ihnen am Aufnahmetag die Operation vorgesehen ist, wurde bei Ihnen durch die Kollegen der Anästhesie bereits die Prämedikation durchgeführt und mit Ihnen das geeignete Narkoseverfahren und die Risiken besprochen.
Auch das Aufklärungsgespräch für den vorgesehenen Eingriff haben Sie durch uns erhalten. Falls nach dem Aufklärungsgespräch doch noch Fragen aufgetreten sind, sprechen Sie dies bitte bei Aufnahme direkt an, damit noch offene Punkte durch Ihren Operateur oder die Stationsärzte geklärt werden können.

 

Operationstag / Vorbereitung

Je nach Art der Operation müssen Sie ggf. vor der Operation abführen. Hierzu werden Sie entsprechend informiert / angeleitet. Vor Ihrer Operation sollten Sie generell am Vorabend nach 22:00 keine festen Speisen mehr zu sich nehmen. Wasser, Tee und klare Flüssigkeiten sind kein Problem. Dies schließt den Verzicht auf das Rauchen ein. Wasser dürfen Sie bis zwei Stunden vor der Operation noch trinken. Sie erhalten Wasser am Operationstag vom Service-/Pflegepersonal.

Nehmen Sie bitte Ihre gewohnte Hausmedikation am Morgen mit einem Schluck Wasser ein. Nach Maßgabe der Narkoseärzte wird Ihnen eventuell ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht. Falls bei Ihnen die Körperseite der Operation (z.B. Leistenhernie) wichtig ist, wird diese vor OP bei Ihnen auf Station markiert. In Abhängigkeit, an welcher Stelle Sie auf dem OP-Plan stehen, kann es bis zum frühen Nachmittag dauern, ehe Sie für Ihre Operation abgerufen werden.

 

Postoperativ - Intensivstation / Aufwachraum

Abhängig von der Dauer der geplanten Operation kann es nötig sein, dass Sie postoperativ zur weiteren Überwachung zunächst auf die Intensivstation verlegt werden. Sobald Sie sich dann vom Eingriff erholt haben, werden Sie auf unsere Normalstation zurückverlegt.

Bei kleineren Eingriffen werden sie unmittelbar nach Beendigung der Narkose im Aufwachraum von den Narkoseärzten überwacht. So bald Sie sich ausreichend von der Narkose erholt haben und wach genug sind, werden Sie auf unsere Normalstation zurückverlegt.

 

Der Tagesablauf auf Station

Wenn Sie stationär behandelt werden, dürfen Sie in der Regel das Krankenhaus nicht verlassen. Bitte sagen Sie der Pflege Bescheid, wenn Sie die Station verlassen, um beispielsweise einen Spaziergang auf dem Klinikgelände zu machen. Während der Visite und wenn Untersuchungen angemeldet wurden, sollten Sie anwesend sein.

 

Untersuchungen - Röntgen/CT

Die Röntgen/CT-Untersuchungen finden im Untergeschoss (U) der HSK statt. Über die Aufzüge oder das Treppenhaus erreichen Sie das Untergeschoss (U). Von dort aus laufen Sie geradeaus und nehmen den langen Flur auf der rechten Seite. Dieser führt Sie zum B-Kern. Auf der linken, oberen Seite finden Sie die Beschilderungen.

Kurzanleitung: B33 - Treppe/Aufzug - (U) Untergeschoss - erster langer Flur rechts - links oben Beschilderungen

 

Untersuchungen - Endoskopie

Vor endoskopischen Untersuchungen ist ggf. das Entleeren des Darms ("Abführen") notwendig. Generell sollten Sie am Vorabend der Operation nach 22:00 keine festen Speisen mehr zu sich nehmen. Wasser, Tee und klare Flüssigkeiten sind jedoch kein Problem. Wasser dürfen Sie auch bis zwei Stunden vor der Untersuchung noch zu sich nehmen.

 

Visiten

Die Visite von Prof. Dr. M. Stumpf findet täglich zwischen 07:05 und 07:40 und am Nachmittag statt. Dies bedeutet, dass Sie von Prof. Stumpf oder seinem Vertreter, Ihrem Stationsarzt bzw. -Ärztin und Ihrer zuständigen Krankenschwester/-pfleger gemeinsam besucht werden. Im Rahmen der Visite werden die Ergebnisse der Operation oder der Untersuchungen besprochen, mögliche Probleme und Risiken besprochen, die Verbände erneuert, über die Kost am heutigen Tag ("Kostaufbau") entschieden und auch schon die Entlassung innerhalb der nächsten Tagen diskutiert. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht genug informiert zu sein, zögern Sie nicht, Fragen zu stellen! Schreiben Sie sich beispielsweise eine kleine Liste, damit Sie Ihre Fragen nicht vergessen.

 

Entlassung:

Die Entlassung, vor allem nach einem längeren Krankenhausaufenthalt, muss sorgfältig geplant werden, damit Sie auch zu Hause wieder gut zurechtkommen und sich rasch an den Alltag gewöhnen. Der Stationsarzt gibt Ihnen mindestens einen Tag vor Ihrer Entlassung Bescheid, so dass Sie Angehörige oder Freunde, die Sie vielleicht abholen oder die zu Hause etwas vorbereiten sollen, informieren können. Wenn Sie befürchten, sich zu Hause nicht allein versorgen zu können oder Ihre Familie zu überfordern, fragen Sie bitte rechtzeitig, ob eine Rehabilitationsmaßnahme oder die Einrichtung eines ambulanten Pflegedienstes für Sie in Frage kommen. Die Pflegeüberleitung oder der Sozialdienst der Helios HSK Wiesbaden kann Sie und Ihre Angehörigen bei der Organisation der häuslichen Pflege unterstützen.

Vor Ihrer Entlassung wird der Stationsarzt ein abschließendes Entlassungsgespräch mit Ihnen führen, in dem er Ihnen eine Beurteilung des Krankheitsverlaufes und Empfehlungen für die weitere Behandlung mitgibt. Dies ist eine gute Möglichkeit, noch offene Fragen zu klären! Hierbei bekommen Sie vom Stationsarzt einen vorläufigen Entlassungsbericht, der alle Informationen über Ihren Aufenthalt, Therapievorschläge für den weiterbehandelnden Arzt, eine Medikamentenliste und ggf. weitere Termine in unserer Klinik enthält. Diesen Brief sollten Sie so bald wie möglich an Ihren Hausarzt weiterleiten. Bitte verlassen Sie die Station nicht, bevor Sie den Entlassungsbrief erhalten haben!

 

Medikamente

Medikamente bekommen Sie von der Station für den Entlassungstag und den nächsten Morgen mit. Danach sollten sie sich von Ihrem Hausarzt ein Rezepte für die neu verordneten Medikamente ausstellen lassen.

Bitte denken Sie daran, bei Entlassung Ihre mitgebrachten Gegenstände komplett mitzunehmen. Häufig werden Gegenstände wie z.B. Handyladekabel und Kopfhörer vergessen. Um den reibungslosen Ablauf zu gestalten, bitten wir Sie Ihr Zimmer bis 10:00 Uhr zu verlassen. Sollte das Personal des Reinigungsdienstes vorab bei Ihnen erscheinen, räumen Sie bitte Ihren Beistelltisch und das Bett. Sie dürfen dann gerne in unserem Aufenthaltsbereich Platz nehmen.

 

Besuchszeiten

Besuch können Sie täglich von 10:00 Uhr bis 20:00Uhr empfangen. Ausnahmen können mit dem Pflegepersonal vereinbart werden.

 

Sprechzeiten für Angehörige

Angehörige können nach Terminvereinbarung auch nachmittags mit dem Stationsarzt sprechen.

 

Wie sind die Zimmer ausgestattet?

Alle Zimmer sind mit Fernseher, Telefon und einem Bad (Waschbecken, Toilette) ausgestattet.

 

Ruf-, Telefon- und TV-Anlage:

Über den roten Knopf, den Sie an mehreren Stellen in Ihrem Zimmer finden, können Sie das Pflegepersonal erreichen. Dieses meldet sich dann entweder persönlich bei Ihnen oder über die Rufanlage in ihrem Zimmer und wird Sie anschließend so schnell wie möglich aufsuchen. Fernsehen und Telefon kosten jeweils 1€ pro Tag. Für Fernsehen und Telefon zahlen Sie zusammen 1,80€ pro Tag. Die TV-, Internet- und Telefonanlage können Sie über eine Telefonpfandkarte (5€ Pfand) im Eingangsbereich neben dem Kopfhörerautomat anmelden. Das Internet kostet 3€ pro Tag (Ticketlimit 1 GB/Tag). Sie benötigen Kopfhörer zur Sprachausgabe. Diese können Sie für 1,50€ im Eingangsbereich gegenüber der Information erwerben. Bei Entlassung aus dem Krankenhaus bekommen Sie das Pfand und das übrige Gesprächsguthaben vom Automaten ausbezahlt.

 

Getränke:

In der Nähe des Stationstresens finden Sie unsere kostenlose Wasser-, Tee- und Kaffeeanlage zur Selbstbedienung.

 

Fragebogen:

Sie haben am Aufnahmetag oder während des Aufenthalts einen Fragebogen erhalten. Bitte füllen Sie diesen Bogen aus und werfen Sie ihn in den hierfür vorgesehenen, großen Briefkasten auf dem Flur oder geben Sie ihn beim Stationspersonal persönlich ab.