Besuchsverbot - ab 1. September

Aufgrund der gestiegenen COVID-19-Infektionszahlen in Wiesbaden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden per Allgemeinverfügung ab dem 1. September 2020 ein neues Besuchsverbot für die Wiesbadener Krankenhäuser verhängt.

Alle Infos zu den Ausnahmeregelungen finden Sie hier

 

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Leisten- und Schenkelhernie

Dort, wo beim Mann der Samenstrang und bei der Frau das runde Mutterband die Bauchdecke durchdringt, besteht eine Sollbruchstelle. Anlagebedingt oder aber durch nachlassende Stabilität des Bindegewebes kann sich diese erweitern. Der Leistenbruch folgt dem Leistenkanal, der eine präformierte Schwachstelle der Bauchdecke darstellt, kann sich aber auch als sog. direkter Bruch entwickeln.

Es entwickelt sich ein „Bruch“ der Bauchwand, dem die Bauchorgane folgen: Die Bauchorgane – in den meisten Fällen der Darm – gleiten in den Bruch hinein. In 5,4 % der Fälle klemmt der Darm dabei ein. Diese Situation ist gefährlich und macht eine sofortige Notoperation erforderlich.

Um eine Einklemmung zu verhindern, sollte der Leistenbruch nach Diagnosestellung so früh wie möglich operiert werden.

Grundsätzlich ist beim Leistenbruch sowohl das offene Operationsverfahren als auch das laparoskopische, also minimal-invasive Verfahren möglich. Beide Operationsverfahren gehören zum so genannten Gold-Standard.

Das minimal-invasive Verfahren der TAPP hat Vorteile gegenüber den offenen Operationsverfahren bzgl. der geringen Schmerzintensität und der Nervenschonung und damit auch der früheren Mobilität des Patienten.

Die Vor- und Nachteile eines jeden Operationsverfahrens sind abzuwägen und mit dem Patienten abzustimmen.