Einmalig im Rhein-Main-Gebiet

Standortvorteil DKD

Ab etwa einer Woche unter künstlicher Beatmung kommt es zu einer Rückbildung der Atemmuskulatur. Der Patient braucht dann zusätzliche Unterstützung - im schlimmsten Fall ist eine eigenständige Atmung gar nicht mehr möglich. Diese Patienten müssen von der künstlichen Beatmung Schritt für Schritt entwöhnt werden. In der Medizin spricht man dabei vom so genannten Weaning. Das Weaning ist dabei ein multiprofessioneller Prozess, bei dem die Atemmuskulatur durch gezielte Übungen wieder auftrainiert wird. Die künstliche Beatmung kann dann Schritt für Schritt reduziert werden. Neben der Pneumologie bindet das Weaning viele weitere Fachdisziplinen und Experten, wie z. B. Neurologen, Physiotherapeuten oder Logopäden, mit ein.

„Die DKD Helios Klinik ist deshalb der ideale Standort für ein Weaning-Zentrum. Wir profitieren hier vor allem von den fachübergreifenden Strukturen, die für die Klinik seit je her prägend sind und eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten ermöglichen“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Tobias Bingold, Direktor der Klinik für interdisziplinäre Intensivmedizin und Intermediate Care an den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken, der das bereits etablierte Weaning-Zentrum der DKD Helios Klinik weiter ausbaut.

Bei der Beatmungsentwöhnung auf einer klassischen Intensivstation finden die Patienten aufgrund akutmedizinischer Notfälle vor allem in der Nacht nicht zur Ruhe. Stress für die Patienten, der den Weaning-Prozess erschwert. Die Weaning-Einheit, die Teil des Lungenzentrum Wiesbaden ist, schafft ein im Rhein-Main-Gebiet einmaliges Angebot mit wesentlichen Vorteilen: „Ein eigener Bereich bietet ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwöhnung. Besuche der Angehörigen dank kurzer Anfahrtswege machen sich ebenfalls positiv bemerkbar“, so das Fazit von Tobias Bingold.