Besuchsverbot - ab 1. September

Aufgrund der gestiegenen COVID-19-Infektionszahlen in Wiesbaden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden per Allgemeinverfügung ab dem 1. September 2020 ein neues Besuchsverbot für die Wiesbadener Krankenhäuser verhängt.

Alle Infos zu den Ausnahmeregelungen finden Sie hier

 

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Shuntchirurgie: Expertise mit internationalem Ruf

Die Abteilung für Shuntchirurgie wurde 2009 an der DKD Helios Wiesbaden unter der Leitung von Prof. Dr. med. Gerhard Krönung etabliert und nach wenigen Monaten durch Frau Dr. med. Franziska Frizen zum heutigen Team ergänzt und erweitert.

Prof. Dr. med. G. Krönung betreibt die Shuntchirurgie seit über 40 Jahren mit internationalem Ruf. In seiner Habilitationsschrift in den frühen 1980 er Jahren beschrieb er die bis heute geltenden morphologischen Veränderungen der arterialisierten Venen und Arterien. Dieses Prinzip des so genannten. Remodelings ist mittlerweile weltweit anerkannt. Zudem benannte er 1984 als erster die unterschiedlichen Punktionstechniken, entwickelte neue shuntchirurgische Techniken und den speziellen shuntspezifischen Gebrauch chirurgischer Instrumente.

Eines seiner Hauptanliegen war die Etablierung der regelhaften Anwendung von CO2-Phlebographie und CO2-Shuntographie. Diese Methode zur zweidimensionalen Darstellung (Landkarte) des bei jedem Patienten individuell vorhandenen Venenpools vor Shuntanlage hat keine Nebenwirkungen auf die Niere, was bedeutend ist für Patienten, die noch nicht an der Dialyse sind oder noch Restausscheidung haben. Es gibt keine allergischen Reaktionen auf CO2 und keine Nebenwirkungen auf die Schilddrüse. Die routinemäßige Anwendung der CO2-Phlebographie/Shuntographie hat die Erfolgsrate in der Shuntchirurgie deutlich verbessert.

Auch das von uns entwickelte Shuntvenentraining mit der Staubinde, das wir allen Patienten erklären und empfehlen, verbessert die Langzeitergebnisse.

Frau Dr. Frizen blickt auf eine 25jährige shuntchirurgische Tätigkeit zurück, bei der sie zwei shuntchirurgische Zentren aufgebaut und geleitet hat. 

Prof. Krönung und Frau Dr. Frizen publizieren regelmäßig in Fachzeitschriften, Büchern, halten Referate und haben Vorsitze auf internationalen Kongressen.

Die shuntchirurgische Abteilung ist mit einer renommierten Nephrologie einschließlich stationärer und ambulanter Dialyse, Radiologie, Anästhesiologie, Kardiologie und Hämostaseologie diagnostisch und therapeutisch eng vernetzt.

Unsere Abteilung leistet alle konventionellen und interventionellen Therapieverfahren einschl. zentralvenöser Katheter. Unsere gepflegten und laufend weiter entwickelten Techniken gelten insbesondere der Verwendung körpereigener Gefäße, sowohl bei der Neuanlage wie auch bei Revisionen. Wir rufen regelmäßig unsere Patienten an, um über den weiteren Verlauf ihres Shuntes Informationen zu erhalten. Mittlerweile verfügen wir über Verlaufsdaten von mehr als 10.000 Patienten, gleichbedeutend mit einem permanenten Feedback über den Erfolg und die Qualität unserer Arbeit.