Besonderer Schwerpunkt unseres Fachbereichs

Ein besonderer Schwerpunkt des Fachbereiches Rheumatologie sind die entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen. Die Diagnostik erfolgt unter Einbeziehung modernster bildgebender und labortechnischer Verfahren. Durch die Möglichkeit, hochqualifizierte Spezialisten anderer Fachrichtungen frühzeitig und auf kurzem Weg in die Diagnostik einzubeziehen, wird eine sorgfältige Abschätzung des Ausmaßes einer rheumatischen Systemerkrankung erreicht. Dadurch kann die Therapie optimal geplant und an das jeweilige Krankheitsstadium angepasst werden. Aktuelle Leitlinien bilden dabei die Basis unserer Behandlungsentscheidungen.

Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Ziel der Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist der Stillstand der Krankheit und die Symptomfreiheit (Remission).

Da rheumatische Symptome auch bei einer Vielzahl nicht rheumatologischer Erkrankungen auftreten können, bietet die fachübergreifende interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen Fachrichtungen die Möglichkeit zur differenzierten Abklärung.

Rheumatische Erkrankungen können schon bei Kindern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen auftreten und benötigen eine frühe Therapie. Aber besonders im höheren Lebensalter treten weitere Grunderkrankungen gemeinsam auf. Sie machen eine interdisziplinäre Vorgehensweise notwendig für eine optimale Diagnostik und Therapieplanung unter Berücksichtigung der bestehenden Begleiterkrankung.

Ein wichtiges Leistungsangebot ist die Frühsprechstunde. Sie ist gedacht für Patienten mit Symptomen, die auf eine sich manifestierende rheumatoide Arthritis oder andere entzündlich-rheumatische Erkrankung hinweisen. Rheumatologen erkennen rheumatische Erkrankungen meist sehr schnell und können frühzeitig einen angemessenen Behandlungsplan erstellen.