Leistungen

Nuklearmedizinische Diagnostik

Diagnosen mit radioaktiven Markern helfen Krankheiten genauestens zu erkennen, wodurch eine optimal angepasste Behandlungen möglich wird.

Die Nuklearmedizin an der DKD Helios Klinik Wiesbaden setz auf Erfahrung und Expertise - gepaart mit dem Einsatz modernster Untersuchungsverfahren. Auf diese Weise helfen wir durch präzise Diagnostik den Ärzten verschiedener Fachbereiche bei der Erstellung eines wirksamen Therapieplanes.

Vielfältige Untersuchungen

Im Gehirn werden Durchblutungsstörungen und krankhafte Veränderungen mit Hilfe der Single-Photonen-Emissions-Computertomographie (Schichtszintigraphie, SPECT) dargestellt. Dabei rotiert eine Gammakamera um den zu untersuchenden Bereich des Patienten und zeichnet die radioaktive Strahlung aus verschiedenen Richtungen auf. Computer berechnen aus den gewonnenen Daten die räumliche Verteilung des Radiopharmakons. Diese Verfahren helfen bei der Diagnose von Erkrankungen des Gehirns wie bei der Alzheimererkrankung, dem Morbus Parkinson oder bei Epilepsie.

Die Kardiologie bedient sich bei speziellen Fragestellungen am Herzen ebenfalls der Nuklearmedizin und kann dem Patienten unter Umständen eine belastende Herzkatheter-Untersuchung ersparen. Mit einer Untersuchung des Herzmuskels, der so genannten Myokardszintigraphie, können Durchblutung und Funktion des Herzmuskels dargestellt werden.

So werden beispielsweise beginnende Verengungen der Herzkranzgefäße nachgewiesen, die anfangs nur unter Belastung zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels führen.  

Aufwändige Computer-Programme erlauben visuelle und quantitative Auswertungen und Beurteilungen der Herzmuskeldurchblutung unter Belastung und in Ruhe, der Pumpfunktion sowie der Herzwandbewegung und Wanddickenveränderung.  

Diese Untersuchung wird auch für Verlaufskontrollen nach einem Herzinfarkt oder nach Bypass-Operationen eingesetzt. So kann die Erholung des Herzmuskels im Anschluss an den Infarkt oder eine Operation sichtbar gemacht werden.

Verschlüsse von Blutgefäßen der Lunge, so genannte Embolien lassen sich mit Hilfe von Eiweißmikropartikeln nachweisen. Diese werden radioaktiv markiert und in die Vene des Patienten injizier. Sie gelangen über die Blutbahn in die durchbluteten Bezirke der Lunge und bleiben in den Lungenkapillaren hängen. Nicht durchblutete Bezirke stellen sich so im Bild als Aussparungen dar. Gesunde Teile der Lunge werden dadurch exakt von Bereichen mit eingeschränkter oder fehlender Lungendurchblutung wie bei Lungenembolien abgegrenzt.

Auch die Nieren können umfassend untersucht werden. Durchblutung, Funktion und Ausscheidungsvermögen werden mit einer Untersuchung abgeklärt. Außerdem sind Harnabflussbehinderungen oder ein Rückfluss von der Blase in die Nieren (Reflux) sichtbar und erleichtern Therapieentscheidungen. Auch nach einer Nierentransplantation lässt sich mit dieser Methode die neue Niere überprüfen.

Bei der Skelettszintigraphie werden Phosphonatverbindungen verwendet, die eine Untersuchung des Knochenstoffwechsels ermöglichen. Durch intensiv speichernde Bereiche in den Knochen - im Bild dann als schwarze Areale erkennbar - können die von vermehrtem Knochenstoffwechsel betroffenen Gebiete sichtbar gemacht werden. Typische Anwendungen sind die Metastasensuche bei Krebserkrankungen oder die Abklärung rheumatischer und chronisch entzündlicher Erkrankungen.

„Sentinel Lymphknoten“-Diagnostik am Wächterlymphknoten zur Erkennung von Metastasen

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