Besuchsverbot - ab 1. September

Aufgrund der gestiegenen COVID-19-Infektionszahlen in Wiesbaden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden per Allgemeinverfügung ab dem 1. September 2020 ein neues Besuchsverbot für die Wiesbadener Krankenhäuser verhängt.

Alle Infos zu den Ausnahmeregelungen finden Sie hier

 

(0611) 577-0

Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)

Die Magenspiegelung ermöglicht eine Untersuchung des gesamten oberen Magen-Darm-Traktes, d. h. Speiseröhre, Magen und, Zwölffingerdarm.

Bei Patienten mit Brennen, Oberbauchbeschwerden, Völlegefühl, Aufstoßen oder auch bei Patienten mit Durchfall, kann es sinnvoll sein, die Schleimhaut des oberen Magen-Darm-Traktes zu untersuchen.  Die Magenspielung erfolgt indem eine biegsame Optik (Endoskop), durch den Mund, in den oberen Magen-Darm-Trakt eingeführt wird. Für die Untersuchung ist zwingend erforderlich, dass der Patient nüchtern ist, d. h. einige Stunden vor der Untersuchung nichts mehr isst oder trinkt. Die Untersuchung kann am wachen Patienten nach lokaler Betäubung sowie am nicht-wachen Patienten unter Sedierung durch die Gabe eines Beruhigungsmittels erfolgen. Die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Da es beim Einführen des Geräts zu einem unangenehmen Würgereiz kommen kann, ist die Untersuchung auch unter Sedierung möglich, sodass der Patient von der Untersuchung nichts mitbekommt. Wenn erforderlich, können Gewebeproben aus Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm entnommen werden. Natürlich können auch therapeutische Eingriffe vorgenommen werden, wie z. B. die Aufdehnung von Engstellen, das Entfernen von gutartigen oder bösartigen Schleimhautveränderungen oder auch die Einlage von Stents.