Besuchsverbot - ab 1. September

Aufgrund der gestiegenen COVID-19-Infektionszahlen in Wiesbaden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden per Allgemeinverfügung ab dem 1. September 2020 ein neues Besuchsverbot für die Wiesbadener Krankenhäuser verhängt.

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Leistungen

Ultraschall (Sonographie)

Sonografie ist die medizinische Bezeichnung für eine Untersuchung mit Ultraschall. Die Sonografie ist eine schmerzlose und risikoarme, röntgenstrahlenfreie Methode, deswegen wird sie sehr häufig eingesetzt.

Ultraschall verwendet Frequenzen oberhalb des Hörfrequenzbereichs des Menschen. Die ausgesendeten Töne werden im Gewebe reflektiert und dadurch kann man Bilder der inneren Organe erstellen. Außerdem können mit Hilfe des Doppler-Effektes Flussgeschwindigkeiten bestimmt werden.

Wann ist ein Ultraschall nötig?

Es sind mittlerweile zahlreiche Anwendungsbereiche erschlossen, beispielsweise Untersuchung der Bauchorgane im Kindes- und Erwachsenenalter, Schwangerschaftsuntersuchungen, Untersuchungen von Muskulatur und Sehnen, oberflächlichen Weichteilen, aber auch Augen, Herz und Gefäße (Arterien wie auch Venen), Gehirn bei Neugeborenen und Säuglingen.

So läuft die Untersuchung ab

Die Untersuchung dauert je nach Untersuchungsgebiet und Fragestellung in der Regel zwischen 15-45 Minuten und wird meistens im Liegen durchgeführt. Vor Beginn der Untersuchung verteilt der Arzt durchsichtiges Ultraschalgel auf der Körperoberfläche des zu untersuchenden Bereiches, damit der Schall aus der Ultraschallsonde besser angekoppelt wird. Mit der Ultraschallsonde fährt der Mediziner die zu untersuchenden Körperbereiche (z.B. Bauch oder bestimmte Gefäße) in dynamischer Weise systematisch ab.

Kontrastmittelanwendung/Kontrastultraschall

Bei wenigen, speziellen Fragestellungen kann auch in der Ultraschalldiagnostik Kontrastmittel eingesetzt werden. Es handelt sich hierbei im Gegensatz zu den bekannten Röntgen- oder MRT-Kontrastmitteln um geringe Mengen einer Lösung mit feinen Gasbläschen in der Größe von roten Blutkörperchen. Dadurch können  z.B. feine Gefäße in Tumoren, Organdurchblutungen besser analysiert und Verletzungen besser erkannt werden. Das Kontrastmittel wird dem Patienten während der Untersuchung über eine Vene gegeben. Die sehr geringen Mengen an Gas werden nach Transport in die Lunge durch das Blut vollständig über die Lunge abgeatmet. Es erfolgt keine Belastung der Nieren. Nur sehr selten treten Nebenwirkungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen auf.

Technische Grundlagen

Die Sonographie nutzt Ultraschall als Informationsträger. Es handelt sich hierbei um mechanische Wellen niedriger Energie mit Frequenzen deutlich oberhalb des Hörfrequenzbereichs des Menschen. Die pulsweise ausgesendeten Schallwellen werden im Gewebe an strukturellen Grenzflächen reflektiert und gestreut. So kann man mit dem Teil der reflektierten Schallwellen, die zum Schallsender zurückkehren, im Impuls-Echo-Verfahren Bilder der inneren Organe und Weichteilstrukturen des menschlichen Körpers erstellen. Außerdem können unsere Spezialisten mit Hilfe des Doppler-Effektes Bewegungen messen und bildlich umsetzen. Blutflussgeschwindigkeiten und -richtungen lassen sich so bestimmen. Das Verfahren hat seine physikalisch bedingten Limitationen bei der Durchdringung gashaltiger Strukturen wie der Lunge und des Darmes sowie bei kalkhaltigen Strukturen (insbesondere der Knochen).

Die Sonographie ermöglich besonders gute, detailreiche Darstellungen im Nahbereich bis etwa sechs Zentimeter Eindringtiefe. Sie kommt jedoch bei hochgradig adipösen Patienten mit sehr tief liegenden Organen an ihre Grenzen.

So erreichen Sie uns

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