Leistungen

Digitale Durchleuchtung

Am digitalen Durchleuchtungsgerät werden insbesondere Probleme des Magen-Darmtrakts mit Schluckstörungen, entzündlichen Darmerkrankungen und Schwierigkeiten bei der Darmentleerung untersucht.

Als „Röntgendurchleuchtung“ oder einfach „Durchleuchtung“ bezeichnet man eine Untersuchung mit Röntgenstrahlen, in der statt eines einzelnen Bildes eine ganze Bildserie aufgenommen wird.

Besondere Funktionsuntersuchung

Die Durchleuchtung ist ein spezielles Röntgenverfahren, mit dem beipsilesweise krankhafte Bewegungsabläufe im Körper, etwa an Speiseröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm, venösen Gefäßen, Lunge nachvollzogen werden können.

Die zugehörige digitale Technik hilft uns darüber hinaus Fehlbelichtungen zu vermeiden, so dass auf die Wiederholung von Aufnahmen wegen ungünstiger Belichtung mittlerweile weitgehend verzichtet werden kann. Die wiederum führt zu einer geringeren Strahlenbelastung.

Vor- und Nachteile

Durchleuchtungsuntersuchungen werden heute mit gepulster Röntgenstrahlung durchgeführt. Die Pulsfolge lässt sich je nach zeitlichem Auflösungsbedarf in unterschiedlichen Stufen wählen. Der bewegliche Kipptisch macht es möglich in vielen verschiedenen Körperpositionen zu untersuchen. Die Vorteile der Durchleuchtung liegen vor allem in der Dynamik der Untersuchung und der möglichen Interaktion mit dem Patienten.

Ein Nachteil ist, dass die die Durchleuchtung als projektionsradiographische Untersuchung nur zweidimensionale Bildinformationen liefert, im Vergleich zur Computertomographie (CT) und zum Kernspin (MRT). Bei korrekter Durchführung der Untersuchung können die meisten Strukturen überlagerungsfrei durch variable Positionierung der beweglichen Röntgenröhre dargestellt werden.

Technische Grundlagen

Bei der Durchleuchtung kommen die gleichen Prinzipien zur Anwendung wie bei der konventionellen Röntgendiagnostik. Zuerst werden Röntgenstrahlen in der Röntgenröhre durch Beschleunigung der Elektronen im Vakuum durch Anlegen einer Untersuchungsspannung und deren Abbremsen an der sich drehenden Anode erzeugt. Die den Patienten durchdringende Strahlung erfährt eine Dosisschwächung entsprechend der Atomzahl und Dichte des durchstrahlten Körpergewebes. Ein Bildverstärkersystem erzeugt das Bild aus der auftreffenden Strahlung, bei viel geringerer erforderlicher Strahlendosis als bei Einsatz von veralteten Film-Folien-Systemen. Bei der Durchleuchtung erfolgt eine zeitliche Darstellung mit niedriger Ortsauflösung, die in hochauflösenden Übersichtsbildern nicht darstellbar sind. In modernen digitalen Durchleuchtungssystemen können Bildraten von 30 Bildern pro Sekunde erfasst werden und auch schnellste Vorgänge können aufgezeichnet werden.

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