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Chirurgie der Stuhlinkontinenz bei Funktionsstörungen, Altersveränderungen und Verletzungen

Die Beckenbodeninsuffizienz steht im Fokus bei der Behandlung von Senkungsbeschwerden und Funktionsstörungen des Anorektums. Begriffe wie z. B. Rektumprolaps, Rektozele, Deszensus perinei, neurogene Sphinkterschädigung, Sphinkterdefekte, Divertikel-Krankheit und Beckenbodenschmerz gehören in diese Kategorie. Die Behandlung erfolgt wegen der komplexen Schädigung der Beckenorgane in enger Kooperation mit Gynäkologen, Urologen, Neurologen, Gastroenterologen und Anästhesisten bzw. Schmerz-Therapeuten. Operativ kommen Darmoperationen zur Entlastung des Beckenbodens mit Bauchschnitt oder minimal invasiv (Resektionsrektopexie) zur Anwendung.

Transanale Raffungen/Resektionen des unteren Rektums (Rehn-Delorme-Operationen, S.T.A.R.R./Trans-S.T.A.R.R.-Operationen, transanale Rektumresektionen) vervollständigen die therapeutischen Möglichkeiten. Die direkte Schließmuskel-Wiederherstellung, der Ersatz mit körpereigenem Muskel (M. gracilis), der in der Regel elektrisch stimuliert werden muss und die Implantation von künstlichen Schließmuskelsystemen verbessern die Verschlussmöglichkeiten. Durch die Sakralnervensimulation (SNS) wird die Behandlung der Stuhlinkontinenz vervollständigt.