Das Aufklärungsgespräch

Wie alle medizinischen Prozesse erfordert die Narkose nicht nur vom Arzt, sondern auch vom Patienten eine aktive Mitarbeit. Das heißt, der Erfolg und die Sicherheit während des Eingriffs hängen maßgeblich auch vom Verhalten des Patienten ab. Besonders bei ambulanten Eingriffen in Narkose ist das medizinische Team auf die Kooperation des Patienten angewiesen. 

 

Die Vorgehensweise muss in jedem Fall mit dem Anästhesisten abgesprochen werden. Dazu dient das Prämedikationsgespräch. Dabei erfährt der Patient vom Narkosearzt alles, was er zur bevorstehenden Narkose wissen muss und erhält Antworten auf seine Fragen. Der Arzt beurteilt die Narkosefähigkeit und das Narkoserisiko des Patienten. Gemeinsam mit dem Patienten wird die geeignete Narkoseart gewählt. Der Patient wird ausführlich über die Risiken der Narkose aufgeklärt und unterschreibt danach eine Einverständniserklärung für den geplanten Eingriff.

 

Die derzeitigen Empfehlungen über die Einnahme von Arzneimitteln im Zusammenhang mit Operation und Narkose sind komplex. In diesem Zusammenhang sind Medikamentenwirkung, Begleiterkrankungen und die Art von Operation und Narkose zu bedenken. Das betrifft ganz besonders Mittel gegen Bluthochdruck (Hypertonie), Antidiabetika und Mittel zur Beeinflussung der Blutgerinnung. Die Vorgehensweise muss deshalb schon im Vorfeld der Operation mit dem Anästhesisten abgestimmt werden.