Verzahnung zu Gunsten des Patienten: Ab 1. September 2020 wird das Zentrums für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin und Schmerztherapie (ZAINS) etabliert

Verzahnung zu Gunsten des Patienten: Ab 1. September 2020 wird das Zentrums für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin und Schmerztherapie (ZAINS) etabliert

Nordenham

Die Helios Klinik Wesermarsch, Cuxhaven sowie Cuxhaven-Sahlenburg stellen ihr neues Zentrum für Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie (kurz ZAINS) vor: Ab 1. September 2020 wird Dr. Carsten Raufhake standortübergreifend die Leitung dieses Zentrums übernehmen. Ziel ist es durch die enge Verzahnung der Helios-Standorte Synergien im Alltag zu schaffen sowie eine vollumfängliche Ausbildung für Assistenzärzte zu bieten.

Die zukünftige Ausrichtung für die Abteilung der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin der Helios Klinik Wesermarsch steht: Unter der Leitung von Dr. Carsten Raufhake, welcher bislang als Chefarzt der Anästhesie und Schmerztherapie an der Helios Klinik Cuxhaven tätig war, wird ab 1. September ein neues standortübergreifendes Zentrum für Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie (kurz ZAINS) etabliert.

Der Leiter Dr. Carsten Raufhake verfügt über eine 25-jährige Berufserfahrung als Anästhesist, Intensivmediziner, Schmerztherapeut und Notfallmediziner. Zu seinen Einsatzgebieten zählten das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide, das Universitätsklinikum Münster, das Klinikum Ibbenbüren und die Helios Klinik Lengerich.

Vor seiner Chefarzt-Tätigkeit an der Helios Klinik Cuxhaven war der 50-Jährige zuletzt als stellvertretender leitender Arzt des Zentrums für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin und Schmerztherapie der Ubbo-Emmius-Klinik am Standort Norden, sowie als ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises Aurich tätig.

 

 

 

 

Seit Beginn seiner Arzttätigkeit interessierte sich der Mediziner auch für die Organisation und Finanzierung der Gesundheitssysteme. Daher absolvierte er zunächst einen Fernlehrgang „BWL im Krankenhaus“ am Klinikum Nürnberg und später – parallel zum Berufsalltag – den „Master of Health Business Administration“ als Fernstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, welchen er 2013 erfolgreich abschloss.

Wohlbehütet durch die Operation

 

 

 

Der gebürtige Münsteraner beherrscht alle Arten der Allgemein- und Regionalanästhesien, hat fundierte Kenntnisse zu den praktizierbaren Therapieverfahren, wie dem erweiterten Monitoring und aller Anwendungen der Sonographie in Anästhesie und Intensivmedizin. „Meine Motivation für das Zentrum ist es, bedarfsgerechte Anästhesie und Intensivmedizin mit Hilfe modernster Technik anzubieten sowie neue Impulse in der perioperativen Schmerztherapie zu setzen“, erklärt der Facharzt für Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin. Ein besonderer Schwerpunkt Raufhake‘s liegt darüber hinaus in der Kinder-, Säuglings- und Neugeborenen-Anästhesie. Er wird ebenfalls die organisatorische- und fachliche Leitung der Intensivstation übernehmen.

 

Vereinte Kompetenz für wohnortnahe Versorgung

 

Die engere Vernetzung und Zusammenarbeit der drei Standorte gab den Ausschlag für die Zentrumsbildung. In jeder der Kliniken wird zukünftig durch Klinik-Teams bestehend aus Ober- und Assistenzärzten die Grund- und Regelversorgung sichergestellt werden. Dr. Raufhake selbst wird dem Bedarf entsprechend Anwesenheitszeiten an jedem der Standorte etablieren. „Ich habe bereits festgestellt, dass mir an allen Standorten ein sehr kompetentes Team zur Seite steht, auf das ich mich verlassen kann. Das ist bei solch einer standortübergreifenden Lösung ein elementarer Erfolgsfaktor“ erklärt der Leiter des ZAINS. „Wir können von den umfassenden Kenntnissen aller Teammitglieder über die Standorte hinaus profitieren und viel voneinander lernen“ so Raufhake weiter.

 

Er beschreibt sein zukünftiges Wirkungsfeld folgendermaßen: „Mir ist es ein großes Anliegen die Abteilungen in den Häusern gut zu strukturieren und langfristig medizinische Neuerungen zu etablieren. Eine hochwertige Medizin ist nur durch gute Qualität in Personal, Medizin und Technik möglich. Hierzu zählt auch die hervorragende und strukturierte Ausbildung der Kollegen, die mir sehr am Herzen liegt.“ Ziel des ZAINS ist es zukünftig daher eine vollumfängliche Weiterbildung für Assistenzärzte anzubieten. Das bedeutet, dass das Zentrum vollständig zu Fachärzten für Anästhesie ausbilden darf und die jungen Mediziner nicht für Teile an andere Kliniken wechseln müssen.

Auch Klinikgeschäftsführer Georg Thiessen freut sich über dieses standortübergreifende Konzept. „Damit schlagen wir wichtige Brücken in der Zusammenarbeit zwischen den Helios Kliniken Cuxhaven und Nordenham und können so Synergien zwischen den Standorten schaffen“. „Durch die hervorragende Expertise auf seinem Fachgebiet haben wir mit Herrn Dr. Raufhake die optimale Besetzung gefunden. Er wird die anästhesiologische sowie intensiv-, und notfallmedizinische Versorgung in unseren Kliniken zum Wohle der Patienten stärken und weiter ausbauen“ so Georg Thiessen abschließend.

So schnell wie möglich möchte der Leiter des ZAINS, Dr. Raufhake, sich auch bei den Patientinnen und Patienten in der Wesermarsch persönlich vorstellen: „Sobald die Corona-Krise uns es ermöglicht, möchte ich gerne einen ersten Patientenvortrag zum Thema „Schonende Narkosen im Alter“ halten“ kündet Dr. Raufhake abschließend an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressekontakt

Katharina Recht

Pressesprecherin / Referentin für Unternehmenskommunikation und Marketing
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