Helios Klinik Wesermarsch schult Nordenhamer Stadtverwaltung in Reanimation
Mit der Aktion beteiligt sich die Klinik am Word Restart a Heart day

Helios Klinik Wesermarsch schult Nordenhamer Stadtverwaltung in Reanimation

Am „Restart a heart day“ soll das Bewusstsein für die Bedeutung der Laienreanimation erhöht und die Laienreanimationsrate weltweit verbessert werden. Die Helios Klinik Wesermarsch beteiligt sich an diesem Aktionstag. Hans Metzger, Oberarzt der Anästhesie, wird am Dienstag, 16. Oktober, 9-10 Uhr, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nordenham in Sachen in Wiederbelebungsmaßnahmen schulen.

Der nächste Schlag kommt einfach nicht mehr: bis zu 200.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr am sogenannten Plötzlichen Herztod, wenn das Herz auf einmal aufhört zu schlagen. Der oder die Betroffene wird innerhalb von Sekunden bewusstlos, weil die lebenswichtigen Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden.

Studien zeigen, dass vor allem am Arbeitsplatz Herzstillstände besser erkannt und entsprechende Sofortmaßnahmen eingeleitet werden. Grund dafür ist wahrscheinlich, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch gleichzeitig mehr potenzielle Ersthelfer bedeuten. Die Helios Klinik Wesermarsch möchte in einer gemeinsamen Aktion mit der Stadtverwaltung entsprechendes Wissen vermitteln beziehungsweise auffrischen. Dafür wurde der 16. Oktober ausgewählt, der Internationale "Restart a heart day".

Das wichtigste vorweg: "Auch wer in Reanimation geschult ist, sollte unbedingt den Notruf wählen", stellt Metzger klar. Metzger ist Oberarzt der Anästhesie der Helios Klinik Wesermarsch. Das spiegelt sich auch in dem einfachen Merksatz Prüfen - Rufen - Drücken wieder. Metzger erklärt: "Ersthelfer prüfen, ob der oder die Betroffene bewusstlos ist oder noch atmet. Dann rufen sie die 112 an und schildern, was passiert ist. Sofort danach muss mit dem Drücken begonnen werden."

Der Ersthelfer oder die Ersthelferin drückt dazu etwa in der Mitte des Brustkorbs kräftig auf den Oberkörper der betroffenen Person. Optimal passiert das 100 Mal in der Minute. "Damit man den richtigen Rhythmus findet, kann man im Kopf ein bekanntes Lied mitsingen. Die Bee Gees haben dafür den passenden Titel 'Stayin Alive', es geht aber auch 'Atemlos' von Helene Fischer oder 'Highway to hell' von AC/DC", sagt Metzger.

Zahlen, Daten, Fakten:

Zwischen 50- bis 100 Mal pro Minute schlägt ein menschliches Herz. Das sind im Durchschnitt mehr als 100.000 Schläge pro Tag, rund 3 Milliarden Schläge im Leben.

Bis zu 200.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am Plötzlichen Herztod (PHT). Eine Reanimation nach einem PHT ist in 30 Prozent der Fälle erfolgreich. Von diesen Überlebenden können 10 bis 20 Prozent ohne Folgen aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Ein Zusammenhang mit vorherigen Herzerkrankungen ist wahrscheinlich - bei 50 Prozent der Herzstillstände hatten die Betroffenen vorher einen Herzinfarkt, 15 Prozent davon innerhalb der letzten 48 Stunden. Atemnot, Schmerzen in der Herzgegend und ein Beklemmungsgefühl treten Stunden oder sogar Tage vorher auf. Ärzte drängen immer wieder darauf, diese Warnhinweise ernst zu nehmen.

Merksätze:

Prüfen, Rufen, Drücken

- Prüfen, ob der oder die Betroffene ansprechbar ist und noch atmet

- Rufen der Notfallnummer 112

- Drücken auf den Brustkorb, bis ärztliche Hilfe eintrifft

100% Reanimation

- 100 mal pro Minute drücken, bis ärztliche Hilfe eintrifft

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro. In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Christoph Reiprich
Referent für Unternehmenskommunikation und Marketing 
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