Corona-Virus: Anruf statt Wartezimmer

Liebe Patienten und Angehörige,

bitte beachten Sie die Empfehlung der Behörden:

Bei einem Corona-Verdacht rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung an.

Ihr Team der Helios Klinik Wesermarsch

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Verengung der Herzkranzgefäße

Verengung der Herzkranzgefäße

Die koronare Herzkrankheit wird durch eine Verengung der Herzkranzgefäße ausgelöst, der Blutfluss wird behindert und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Behandlung der Koronaren Herzkrankheit

Unter koronarer Herzkrankheit (kurz KHK) werden alle Krankheitsbilder zusammengefasst, die durch eine Mangeldurchblutung des Herzmuskels hervorgerufen werden. Hierzu gehören neben der Brustenge (Angina Pectoris) und dem Herzinfarkt auch der plötzliche Herztod.

Typische Beschwerden der KHK sind Atembeklemmung und Engegefühl sowie Schmerzen in der Brust, die bis in den linken Arm, die Schulter, den Hals oder in den Bauch ausstrahlen können. Diese Beschwerden treten oft bei körperlicher oder psychischer Belastung auf und verschwinden wieder nach einer Ruhepause.  Unbehandelt kann die koronare Herzkrankheit zu Herzinfarkten und Herzschwäche führen.

Diagnostik

Zum Erkennen einer KHK stehen dem Kardiologen eine Reihe von diagnostischen Methoden zur Verfügung, die endgültige Diagnose einer koronaren Herzkrankheit wird allerdings häufig mittels Herzkatheter gestellt.

Behandlung

Nach der Diagnose von einer oder mehreren hochgradigen Verengungen an den Herzkranzgefäßen werden die von Kalkablagerungen (Plaques) verursachten Engstellen noch während einer Katheter-Sitzung mit einem Miniballon, der auf die Spitze des Katheters montiert ist, behoben. Aufgeblasen dehnt der Ballon die Verengung im Gefäß, danach werden dort eine oder mehrere Gefäßstützen (Stents) eingesetzt, um die Gefäße offen zu halten. Die Art der Gefäßstütze richtet sich jeweils nach den individuellen Erfordernissen.