Herz im Takt

Herz im Takt

Herzrhythmusstörungen können viele Ursachen haben. Nach einer gründlichen Diagnostik entscheiden wir, welche Therapieform für Sie geeignet ist.

Den Fehlzündungen des Herzens auf der Spur

Was tun gegen die Fehlzündungen des Herzens?

Herzrhythmusstörungen entstehen, wenn die Bildung der elektrischen Impulse, die einen Herzschlag auslösen sollen, oder die Weiterleitung dieser Impulse gestört ist. Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Und nicht alle sind gefährlich und müssen behandelt werden.

Zunächst befragen wir Sie zu Ihren Beschwerden und klären mögliche Vorerkrankungen. Im Anschluss folgen Laboruntersuchungen und körperliche Untersuchungen. Mit einem Elektrokardiogramm (EKG) zeichnen wir Ihren Herzschlag auf, häufig auch unter körperlicher Belastung (Belastungs-EKG) oder über 24-Stunden als Langzeit-EKG.

Liegen Herzrhythmusstörungen vor, können wir durch das EKG auch erkennen, wo sie entstehen. Und dann führen wir meist weitergehende Untersuchungsverfahren, wie die Echokardiographie, Herzkatheter-Untersuchungen durch.

Wann sollten Herzrhythmusstörungen behandelt werden?

  • wenn sie die Gefahr eines plötzlichen Herztodes mit sich bringt
  • wenn sie zu einem Schlaganfall führen kann
  • wenn sie sich auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt
  • wenn sie den Patienten belastet, zum Beispiel durch Schwindelanfälle, durch Herzrasen oder durch ausgeprägtes Unwohlsein.

Erst dann wird eine Therapie eingeleitet, die wir gemeinsam mit Ihnen ausführlich besprechen.

Medikamentöse Therapie

In vielen Fällen können Medikamente die Herzrhythmusstörung unterdrücken oder zumindest dafür sorgen, dass sie seltener, kürzer oder erträglicher auftritt. Dafür stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Da die Patienten unterschiedlich auf die Medikamente ansprechen, braucht man Geduld und unter Umständen auch mehrfachen Medikamentenwechsel, bis das richtige Medikament und die richtige Dosierung gefunden sind.

Katheterablation

Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Herzzellen gezielt durch Hochfrequenzstrom oder Kälte so verödet werden, dass Herzrhythmusstörungen nicht mehr entstehen können.

Defibrillator

Bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen können Defibrillatoren den plötzlichen Herztod vermeiden.