Klinikum startet mit großem Bauvorhaben

Klinikum startet mit großem Bauvorhaben

Freital

Helios Weißeritztal-Kliniken investieren 3,5 Millionen Euro aus Eigenmitteln in den Bau eines Hybrid-OPs.

Mit einem großen Bauprojekt startet das Klinikum Freital im März. Baufahrzeuge sind angerückt. In den kommenden Monaten entsteht ein zusätzlicher OP-Saal nahe der Krönertstraße an der Stirnseite des Zentral-OPs. In der ersten Etage des Anbaus wird ein sogenannter Hybrid-OP-Saal gebaut. Es ist der sechste Operationssaal am Freitaler Klinikum, allerdings mit hochmoderner Technik, welche im Freistaat Sachsen in nur wenigen Kliniken bereits etabliert ist.

In einem Hybrid-OP sind modernste gefäßchirurgische Eingriffe möglich. Der Vorteil für die Patientinnen und Patienten liegt in einer schonenderen und kürzeren Behandlung mit einer geringeren Strahlenbelastung wie bisher. Eine Besonderheit des Hybrid-OPs ist die moderne Röntgenapparatur, die 3D-Bilder in Echtzeit abbildet. Es handelt sich dabei um ein robotergeführtes Gerät, das mit dem OP-Tisch koordiniert ist und somit aus allen Lagen 3D-Bilder liefern kann. So kann etwa ein verstopftes Gefäß zunächst punktgenau verortet und dann die Engstelle mit Hilfe der radiologischen Bilder in Echtzeit durch einen Ballon oder Katheder wieder eröffnet werden. Zudem ist die Strahlenbelastung äußerst gering.

Um die 30 Kliniken in Deutschland haben bereits die neuen Hybrid-OP-Säle. Dr. med. Hans-Joachim Florek, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie an den Helios Weißeritztal-Kliniken, der als Ausbilder mehrmals im Jahr in anderen Häusern zu Gast ist, hat vor mehreren Jahren erstmals in einem Hybrid-OP-Saal gearbeitet. "Ich muss sagen, das war ein Ereignis. Ich war danach völlig euphorisch." Die Fertigstellung ist für November 2018 geplant. Bis dahin soll das Personal - neben Chefarzt Florek fünf weitere Gefäßchirurgen, zwei Gefäßassistentinnen und das OP-Team - entsprechend geschult werden. Hans-Joachim Florek kann den Start kaum erwarten: "Das ist die Zukunft, und wir Freitaler sind mit dabei."

Das Klinikum Freital gehört zu den fünf größten gefäßchirurgischen Kliniken im Freistaat Sachsen und hat im Vergleich größte Erfahrungen in der Carotis-Behandlung in Ostsachsen. Außerdem gehören komplexeste Eingriffe an der gesamten Aorta zum Leistungsspektrum.

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Pressekontakt:

Heike Klameth
Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing
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