Corona-Virus

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Adipositas

Magenballon

Der Magenballon ist eine nicht-operative Methode zur Behandlung stark adipöser Patienten.

Im Gegensatz zu anderen Verfahren aus dem Bereich der Adipositaschirurgie zeichnet sich der Magenballon dadurch aus, dass keine operativen Risiken und Narben entstehen, da er direkt durch die Speiseröhre in den Magen eingeführt wird.In einem ambulanten Eingriff (Gastroskopie) wird der Magenballon endoskopisch in den Magen eingeführt. Anschließend wird dieser Ballon mit einer Kochsalzlösung (500-700ml) befüllt. Dadurch wird der Magen zu einem Großteil gefüllt und hat somit ein niedrigeres Fassungsvolumen, sodass der Patient schnell ein Sättigungsgefühl entwickelt. Der Ballon bleibt in der Regel nur für sechs Monate im Körper und wird danach entfernt. Der Patient ist während des ganzen Eingriffes sediert.

 

Viele Patienten verspüren nach dem Eingriff Übelkeit und zum Teil massive Bauchschmerzen, die auch über mehrere Tage hinweg andauern können. Das Risiko für die Entstehung von Magengeschwüren ist erhöht. Es kann außerdem zu einem enormen Flüssigkeitsdefizit (Dehydratation) und zu Elektrolytverschiebungen kommen.

 

Außerdem kann der Magenballon platzten. Passiert dies verfärbt sich der Urin, da die Kochsalzlösung mit einem Farbstoff (Methylenblau) versehen ist. In diesem Fall muss der behandelnde Arzt aufgesucht werden und der Magenballon sollte entfernt werden.

 

Die Behandlung mit dem Magenballon führen wir nur bei extrem übergewichtigen Patienten als Vorbereitung auf eine gewichtsreduzierende Operation durch.