Skidaumen: Geben die Namen einer Krankheit wirklich immer einen Aufschluss über ihre Ursachen?
Pressemitteilung

Skidaumen: Geben die Namen einer Krankheit wirklich immer einen Aufschluss über ihre Ursachen?

Warburg

Andreas Schmidt-Barbo: Oft stimmt das, ja! Bleiben wir beim Skidaumen: Wenn Skifahrer stürzen, verfangen sich ihre Hände oft in den Schlaufen der Skistöcke. Dadurch werden ihre Daumen oft so weit nach außen gedehnt, dass das innere Seitenband des Daumens reißt. Natürlich kann diese Verletzung auch beim Volleyballspielen oder Turnen passieren, die Bezeichnung ist also nicht exklusiv für die Ursache zu verstehen, aber sie tritt bei Skifahrern vermehrt auf.

Andreas Schmidt-Barbo: Oft stimmt das, ja! Bleiben wir beim Skidaumen: Wenn Skifahrer stürzen, verfangen sich ihre Hände oft in den Schlaufen der Skistöcke. Dadurch werden ihre Daumen oft so weit nach außen gedehnt, dass das innere Seitenband des Daumens reißt. Natürlich kann diese Verletzung auch beim Volleyballspielen oder Turnen passieren, die Bezeichnung ist also nicht exklusiv für die Ursache zu verstehen, aber sie tritt bei Skifahrern vermehrt auf.

 

Dass man sich einen Skidaumen zugezogen hat, merken Betroffene an Blutergüssen oder Druckschmerzen im Bereich des Daumengrundgelenks oder an einer ungewöhnlichen Beweglichkeit - beispielsweise, wenn sie den Daumen auf einmal weiter zur Seite aufklappen können, als vor dem Unfall. Dies ist aber am Anfang sehr schmerzhaft. Wie der Skidaumen behandelt wird, ist meist davon abhängig, ob das Seitenband nur anoder ganz abgerissen ist. Dies stellt der Arzt während der Tast- und Röntgenuntersuchung fest, manchmal ist auch eine Untersuchung mittels MRT notwendig. Ist das Seitenband nur angerissen, können wir konservativ behandeln. Dazu wird der Daumen für vier bis sechs Wochen mit einer speziellen Schiene ruhiggestellt. Ist das Seitenband durchtrennt oder das Band mit dem Knochen ausgerissen, ist eine Operation notwendig, um spätere Funktionsstörungen oder Fehlstellungen zu verhindern.

 

Rechtzeitig behandelt, lässt sich der Skidaumen gut therapieren und die Patienten können den Finger nach der Behandlung und einer anschließenden Physiotherapie wieder ganz normal bewegen.

 

Zur Person:

Andreas Schmidt-Barbo ist Facharzt für Plastische und Aesthetische Chirurgie I und Handchirurgie. Seine Praxis befindet sich im HELIOS Klinikum Warburg.

 

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Das HELIOS Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 153 Betten. Rund 300 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.100 stationäre Patienten.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit".

 

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Pressekontakt:

Maike Hesse

Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing

Telefon: 05641 911001

E-Mail: maike.hesse@helios-kliniken.de